Bohnensamen von Kiepenkerl

Bohnen bieten aufgrund der vielen verschiedenen Sorten nicht nur jede Menge Abwechslung, sondern sie überzeugen auch mit nützlichen Eigenschaften. Um beispielsweise den Boden mit neuen Nährstoffen anzureichern, sind sie aufgrund ihrer Symbiose mit Knöllchenbakterien, die Stickstoff binden, bestens geeignet. Zudem sind Bohnen nahrhaft, kalorienarm und natürlich lecker. Von Kiepenkerl gibt es eine breite Auswahl an qualitativ hochwertigen Bohnensamen für alle die, welche Bohnen im Eigenanbau ertragreich kultivieren möchten.

Beliebte Bohnensamen von Kiepenkerl

Die Bruno Nebelung GmbH führt unter der Marke Kiepenkerl Qualitätssaatgut für Stangenbohnen, Buschbohnen, Puffbohnen sowie Prunk- und Feuerbohnen, teils auch aus zertifiziertem Bio-Anbau. Um Ihnen einen Einblick in unser Sortiment zu geben, stellen wir Ihnen an dieser unsere Bohnensamen für drei beliebte Sorten vor.

Bohnensamen für die Buschbohnensorte ‚Duplika‘ (Phaseolus vulgaris var. nanus)

Aus diesen Bohnensamen wachsen an einem standfesten Hochbusch ca. 18 cm lange Hülsen in dunkelgrüner Farbe und runder, sehr gerader Form. Die weißkörnigen Hülsen reifen früh und behalten an der Pflanze lange Zeit ihre knackige Frische. Gegen Brennflecken und das Bohnenmosaikvirus ist ‚Duplika‘ resistent. Außerdem weist sie gegenüber Schwarzbeinigkeit eine hohe Toleranz aus. Bei dieser Buschbohne handelt es sich um eine Tiefgefriersorte.
SaatgutformRohsaat
Lebensdauereinjährig
Winterhartnein
Bio-Saatgutnein
Inhalt reicht für8 bis 10 m
Aussaat VorkulturMärz bis Mai
Aussaat DirektsaatMai, Juni
Standortsonniger Standort
Gefäßkulturnein
Fruchtlänge18 bis 20 cm
Fruchtfarbegrün
ErntezeitJuli bis September

Bohnensamen für die Puffbohnensorte ‚Piccola‘ (Vicia faba)

Diese runden Gourmet-Bohnen werden aus 16 bis 17 cm langen Hülsen geerntet. Sie sind klein bis mittelgroß und selbst nach dem Kochen noch glänzend grün. Durch ihre dünne Schale sind die Bohnen zudem sehr zart und wohlschmeckend. Die Pflanzen erreichen eine Höhe von rund 1 m und können bereits im Februar ausgesät werden, da sie im Anfangsstadium Temperaturen von 5 bis 10 °C gut verkraften.

SaatgutformRohsaat
Lebensdauereinjährig
Winterhartnein
Bio-Saatgutnein
Inhalt reicht für5 m
Aussaat DirektsaatFebruar bis April
Standorthalbschattiger bis sonniger Standort
Gefäßkulturnein
Wuchshöhe80 bis100 cm
Blütenfarbeweiß
BlütezeitJuli
Fruchtfarbegrün
ErntezeitJuni bis September
VerwendungKochen

Bohnensamen für die Buschbohnensorte ‚Facta‘ (Phaseolus vulgaris var. nanus)

‚Facta‘ bringt flache, etwa 12 bis 14 cm lange Hülsen hervor, die früh abreifen. Bei schneller Ernte können die dicken, großen Körner in saftig-halbreifem Zustand als Palbohnen verwertet werden. Später, in trockenem Zustand, sind die Körner als weiße, dünnschalige Trockenbohnen nutzbar. Gibt man sie in einen Stoffbeutel und lagert sie trocken, lässt sich mit den Trockenbohnen problemlos ein Wintervorrat anlegen. Alternativ eignet sich diese Bohnensorte aber auch zum Einfrieren.
SaatgutformRohsaat
Lebensdauereinjährig
Winterhartnein
Bio-Saatgutnein
Inhalt reicht für8 lfd. Meter
Aussaat VorkulturMärz bis Mai
Aussaat DirektsaatMai, Juni
Standortsonniger Standort
Gefäßkulturnein
Fruchtlänge10 bis 15 cm
Fruchtformoval
Fruchtfarbegrün
ErntezeitJuli bis September

Alle Bohnensamen von Kiepenkerl im Überblick

Unser komplettes Sortiment an Bohnensamen können Sie in unserem Onlineshop einsehen. Hier warten auf Sie sowohl traditionsreiche als auch extravagante Sorten!

Häufige Fragen rund um den Bohnenanbau

Wo wachsen Bohnen am besten?

Bohnen gedeihen besonders gut auf lockeren, humosen Böden. Gern kann der Boden auch etwas sandig oder lehmig sein. Wichtig ist, dass der Standort windgeschützt und sonnig ist. Buschbohnen und Feuerbohnen sind hier etwas weniger anspruchsvoll und fühlen sich auch in halbschattiger Lage wohl. In unmittelbarer Nachbarschaft sollten Erbsen, Zwiebeln, Knoblauch, Lauch oder Fenchel nicht angebaut werden. Bohnenkraut, Kartoffeln, Kopfsalat, Kohl, Sellerie, Radieschen und sogar Erdbeeren sind dagegen gute Nachbarn für Bohnenpflanzen.

Ab wann können Bohnen ausgesät werden?

Der richtige Aussaatzeitpunkt ist abhängig von der gewählten Bohnenart. So können beispielsweise die robusten Bohnensamen der Puffbohne wegen ihrer guten Verträglichkeit von kalten Temperaturen und Frost schon Anfang Februar ausgesät werden. Busch- und Stangenbohnen sowie Prunk- und Feuerbohnen sind dagegen etwas empfindlicher. Sie vertragen Kälte und Frost weniger gut und sollten daher frühestens ab Mitte Mai ausgesät werden.

Welche Schädlinge und Krankheiten können Bohnen gefährlich werden?

Bohnen sind während des Kulturverlaufs auch Gefahren durch Schädlinge und Krankheiten ausgesetzt. Zu diesen zählen im Wesentlichen:

  • Schnecken: Junge Bohnenpflanzen, die gerade erst gekeimt haben, werden bevorzugt von Schnecken heimgesucht. Um Fraßschäden zu vermeiden, hat sich ein Schneckenzaun bewährt. Einmal angeschafft, kann dieser mehrere Jahre genutzt werden.
  • Bohnenfliege: Gerade wenn Bohnen früh angepflanzt werden und das Wetter feucht und kalt ist, kann es vorkommen, dass die Pflanzen von Bohnenfliegen befallen werden. Die Keimblätter und teils auch die Triebspitzen werden dann von den Schädlingen in Mitleidenschaft gezogen. Mit zunehmender Wärme sinkt allerdings die Gefahr eines Befalls deutlich.
  • Bohnenmosaikvirus: Breiten sich mosaikartige Flecken auf den Blättern der Bohnenpflanzen aus, sind sie am Bohnenmosaikvirus erkrankt. Die Blätter vergilben daraufhin gänzlich und können absterben. Die Krankheit wird von Blattläusen weiter verbreiten und auch Saatgut kann bereits mit dem Virus infiziert sein. Deshalb ist es wichtig, für den Anbau nur auf qualitativ hochwertige Bohnensamen zurückzugreifen.
  • Brennfleckenkrankheit: Bei dieser Krankheit bilden sich auf Blättern, Stielen und Hülsen dunkle Flecken mit schwarzem Rand. Bei starkem Befall kommt es zum Blattverlust. Um dieser Krankheit Einhalt zu gebieten, müssen die Pflanzen nicht nur entfernt werden, sondern auf dem betroffenen Beet sollten in den nächsten Jahren auch keine Bohnensamen mehr ausgebracht werden, da sich der Krankheitserreger über längere Zeit hartnäckig im Boden festsetzt.
  • Bohnenrost: Diese Pilzerkrankung tritt besonders bei feuchtem Wetter auf und ist an den weißen Pusteln erkennbar, die sich an der Blattunterseite bilden. Im weiteren Verlauf zeigen sich schließlich auch die dunklen Sporen des Pilzes. Ursache für diese Erkrankung sind oft ein zu geringer Pflanzabstand und Düngergaben mit Stickstoff. Wie bei der Brennfleckenkrankheiten muss eine mehrjährige Anbaupause für Bohnen am betroffenen Standort eingelegt werden.
Wann können Bohnen geerntet werden?

Im Allgemeinen ist der Erntezeitraum von grünen Bohnen von Juli bis Oktober. Ein frühes Pflücken lohnt sich, da die Früchte dann umso zarter und auch die Fäden an den Nahtstellen weniger stark ausgeprägt sind. Der genaue Erntezeitpunkt ist abhängig vom Aussaatzeitpunkt und natürlich von der jeweiligen Bohnenart:

  • Buschbohnen können ab Juli geerntet werden. Lassen Sie sich dabei nicht davon irritieren, dass die Körner in den Hülsen noch nicht deutlich fühlbar sind.
  • Stangenbohnen sind etwa 10 Wochen nach der Aussaat reif für die Ernte. Hier gibt es einen kleinen Trick zum Überprüfen: Die Hülsen müssen sich glatt durchbrechen lassen.
  • Feuerbohnen können im Zeitraum von Juli bis Oktober geerntet werden. Findet die Ernte eher statt, handelt es sich um die milchreifen Früchte, bei späterer Ernte um vollausgereifte Trockenbohnen.
Wie können Bohnen länger haltbar gemacht werden?

Bohnen schmecken frisch verzehrt besonders gut, eignen sich aber auch problemlos zum Einfrieren. Ob sie roh eingefrostet oder vorher blanchiert werden, kann jeder für sich selbst entscheiden. Daneben können Bohnen auch eingekocht werden, allerdings mit Verlust von Vitaminen und Geschmack. Auch das Trocknen von Bohnen mit einem Dörrgerät ist eine Möglichkeit, die Früchte länger haltbar zu machen. Wie beim Einkochen gehen aber auch beim Trocknen wertvolle Vitamine und der ursprüngliche Geschmack etwas verloren.

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