Paprikasamen von Kiepenkerl

Ob als Snack zwischendurch, als vitaminreiche Gemüsebeilage oder als feurig-scharfes Gewürz: Paprika ist ein vielverwendetes und vor allem gesundes und leckeres Gemüse. Praktisch ist es da, wenn man die Früchte im eigenen Garten ernten und direkt weiterverarbeiten kann. Mit den Paprikasamen von Kiepenkerl ist das kein Problem. Einmal gesät, keimen die Paprikasamen zuverlässig und sind auch danach pflegeleicht in der Kultur. Außerdem sind die Pflanzen, die aus unseren hochwertigen Paprikasamen entstehen, sehr ertragsreich und liefern jede Menge knackige Früchte für alle Verwendungszwecke.

Paprika oder Peperoni oder Chili oder… ?

Für die Frucht der Paprika gibt es – je nach Größe, Farbe und Schärfegrad – verschiedene Namen. Bekannt sind vor allem Peperoni und Chili, aber auch Peperoncini, Spanischer Pfeffer und Pfefferoni kursieren hier und da. Diese Namen bezeichnen jedoch nur einzelne Sorten, die wiederum alle zur Gattung Paprika (Capsicum) innerhalb der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) gehören.

In fast jeder Paprikasorte ist der Stoff Capsaicin enthalten, der sich für die charakteristische Schärfe verantwortlich zeichnet. Wie scharf eine Paprikasorte letztlich ist, hängt von der Capsaicin-Konzentration in den Früchten ab. Cayenne oder Thai Chilis enthalten etwa 0,3 % Capsaicin, normale Gemüsepaprika hingegen fast keines. Bei den besonders scharfen Sorten wie Habanero und Tepin beträgt der Capsaicin-Anteil maximal 0,85 %.

Beliebte Paprikasamen von Kiepenkerl

Kiepenkerl bietet viele verschiedene Paprikasamen für den eigenen Anbau an. Ob Sie lieber Blockpaprika oder Spitzpaprika mögen, der Geschmack eher würzig-aromatisch oder doch feurig-scharf sein soll: Unser Angebot an Paprikasamen umfasst alle beliebten Sorten, so zum Beispiel:

Paprikasamen für die Sorte ‚Tribelli ® Mini Orange‘ F1 (Capsicum annuum)

Bei der Sorte ‚Tribelli ® Mini Orange‘ handelt sich um kleine, knackige Snack-Paprika, die saftig, süß und fruchtig sind. Zudem enthalten sie nur wenige Samen, übrigens alle im oberen Teil der Frucht. Wer möchte, kann also die 7 bis 9 cm langen und rund 5 cm breiten Früchte direkt nach dem Pflücken naschen. Doch auch für Salate oder zum Kochen, Braten und Grillen ist diese Paprika bestens geeignet – auch in gefüllt. An der Pflanze reifen die Früchte von Grün nach Orange ab. Gegen das Tabak-Mosaik-Virus ist die F1-Hybride besonders widerstandsfähig.

winterhart nein
Verwendung Frischverzehr, Kochen, Backen
Inhalt reicht für ca. 5 Pflanzen
Genussreife/Ernte Juli, August, September
Aussaat Februar, März

Paprikasamen für die Sorte ‚Shakira‘ F1 (Capsicum annuum)

Ein scharf-würziges Geschmackserlebnis bieten die Früchte der Peperoni-Sorte ‚Shakira‘. Ihr Schärfegrad liegt zwischen 5 und 7. Jede Pflanze trägt viele der spitzen und schlanken Früchte, die bis zu 21 cm lang und 3 cm breit werden. Schon früh reifen die Früchte von Dunkelgrün nach Rot ab. ‚Shakira‘ ist eine F1-Hybride, die gegenüber dem Tabak-Mosaik-Virus sehr tolerant auch sonst überaus robust und anpassungsfähig ist. Eine Kultivierung im Gewächshaus oder im Freiland ist daher ohne Probleme möglich.

Verwendung Frischverzehr, Kochen, Backen
Inhalt reicht für ca. 9 Pflanzen
Genussreife/Ernte Juli, August, September
Aussaat Februar, März

Paprikasamen für die Sorte ‚Sweetgreen®‘ F1 (E 42.0088) (Capsicum annuum)

Die grünen, dickwandigen Früchte mit ihrem angenehm süßen Aroma sind namensgebend für die Paprikasorte ‚Sweetgreen®‘. Die Genußreife beginnt mit der Färbung der Frucht von grün zu olivgrün. In diesem Stadium sind diese Frücht schon sehr süß und bekömmlich. Vollständig ausgereift ist die Frucht allerdings rot und noch süßer. Zudem sind der hohe Vitamin-C-Gehalt und die für Blockpaprika typische Form charakteristisch für diese Sorte. Die aus den Paprikasamen aufkommenden Pflanzen sind äußerst ertragreich. Sobald die erste Knospe – die Königsknospe – ausgebrochen wird, bilden sich zeitgleich zahlreiche Früchte. Aus diesem Grund benötigen die Pflanzen auch eine Stütze, sei es durch Stäbe oder eine Aufleitung an Schnüren. ‚Sweetgreen®‘ eignet sich in erster Linie für den Anbau im Gewächshaus. Die F1-Hybride kann aber auch in Töpfen kultiviert werden. Hierfür ist ein warmer und geschützter Standort erforderlich.

Inhalt reicht für 5 Korn
Wuchshöhe 60 bis 90 cm
Pflanzform Rohsaat
Genussreife/Ernte August, September, Oktober
Standort sonniger Standort
für Topf geeignet ja
Aussaat Februar, März
Bio nein

Alle Paprikasamen von Kiepenkerl auf einen Blick

Für den Kauf von Paprikasamen lohnt sich ein Blick in unseren Online-Shop. Hier finden Sie das ganze Spektrum unserer verfügbaren Paprikasamen:

Alle Paprikasamen von Kiepenkerl

Häufige Fragen rund um den Paprika-Anbau

Wann werden Paprikasamen gepflanzt?

Ab Ende Januar können Paprikasamen ausgesäet werden. Die Paprikasamen werden dazu zunächst im Haus bei 20 bis 25 °C Raumtemperatur ausgesät. Innerhalb der nächsten 2 bis 4 Wochen keimen die Samen, wobei wichtig ist, dass die Raumtemperatur konstant hoch bleibt und möglichst nicht schwankt. Nach dem Keimprozess ist viel Licht das A und O. Im Zweifel sollten Sie für eine Zusatzbelichtung sorgen. Haben die Pflanzen 2 Blattpaare gebildet, können sie in Töpfe (z.B. Topfgröße 10 – 11 cm) umgesetzt werden. Ist der Wurzelballen komplett ausgebildet, so setztman die Pflanzen in den Endtopf oder Beet. Achten Sie aber darauf, dass dabei die Wurzeln keinen Schaden nehmen.

Wo wächst Paprika am besten?

Paprikapflanzen bevorzugen nährstoffreiche Böden mit humoser und lockerer Erde. An einem sonnig-warmen und zugleich windgeschützten Standort wachsen Paprika am besten. Zugleich können unter diesen Bedingungen die Früchte optimal ausreifen. Erst ab Ende Mai, wenn die Gefahr von Nachtfrösten vorüber ist, sollten Paprikapflanzen ins Freiland gesetzt werden.

Womit düngt man Paprika?

Womit Paprika am besten gedüngt werden, hängt von dem Stadium ab, in dem sich die Pflanzen befinden:

  • Düngen der Jungpflanzen beim Aussetzen ins Freiland:
    Wenn die Pflanzen im Mai nach dem Vorziehen ins Freiland gesetzt werden, kann die Erde bei dieser Gelegenheit mit Langzeitdünger angereichert werden. Der Dünger sollte möglichst wenig Stickstoff, dafür aber umso mehr Magnesium und andere Mineralien enthalten. Phosphor ist ebenfalls ein wünschenswerter Düngerbestandteil, da er dafür sorgt, dass die Pflanzen schneller Wurzeln bilden. Wer seine Paprika zur Pflanzzeit auf natürliche Weise düngen möchte, sollte dem Boden Kompost und etwas Algenextrakt hinzufügen.
  • Düngen während der Wachstumsphase:
    In dieser Zeit empfiehlt sich eine Blattdüngung, um die Pflanzen in ihrem Wachstum zu unterstützen. Hierfür eignet sich Brennnesseljauche, da sie viele Mineralien enthält und zudem die Pflanzen vor Schädlingen und Krankheiten schützt. Die Anwendung ist denkbar einfach: Füllen Sie die Brennnesseljauche am besten in eine Sprühflasche und besprühen Sie dann regelmäßig die Blätter. Am besten ganz früh morgens oder noch besser in der Dämmerung, damit die Blätter keinen Schaden erleiden.
  • Düngen in der Blütezeit:
    Mineralien, wie Phosphor, Kalium, Magnesium und Spurenelemente sind während der Blühphase besonders wichtig, damit die Pflanzen gesunde und viele Früchte ausbilden können. Bitte achten Sie darauf, dass der Dünger weniger Stickstoff, dafür aber die oben genannten Mineralien und Spurenelemente aufweist. Etwas Gesteinsmehl, das in den Boden eingearbeitet wird, unterstützt die Paprikapflanzen zusätzlich beim Ausbilden der Blüten und Früchte.
Wann kann man Paprika ernten?

Bei Paprikapflanzen, die im Garten oder in Töpfen auf dem Balkon kultiviert werden, beginnt die Erntezeit im August. Ab dann können Sie die Früchte bis in den Oktober hinein und teils noch Anfang November ernten. Um die Pflanzen in kälteren Herbstnächten zu schützen, empfiehlt sich eine Abdeckung. So überstehen sie sogar erste Bodenfröste. Etwas anders verhält es sich bei Paprikas, die im Gewächshaus angebaut werden: Der Zeitpunkt der Ernte von Früchten beginnt schon ab Mitte Juli.

Wer frisst Paprikapflanzen?

Welcher Schädling schadet der Paprika? Zahlreiche Insekten, aber auch Schädlinge werden von Paprikapflanzen angelockt. Doch wer genau frisst Paprikapflanzen? Zuallererst sind Blattläuse, Wanzen und Rote Spinnen zu nennen. Beide stechen die Blätter an, saugen die Zellen die sich im diesen Zusammenhang verfärben und schließlich absterben. Darüber hinaus zählen Schnecken, Weiße Fliegen, Trauermücken, Rüsselkäfer, Fransenflügler zu den Feinden von Paprikapflanzen. Um Abhilfe zu schaffen, können Töpfe mit Kräutern zwischen den Pflanzen platziert werden. Lavendel, Salbei, Thymian, Bohnenkraut und Knoblauch bieten sich dafür an. Ein Aufhängen von Gelb- und Blautafeln kann den Schädlingsbefall eindämmen. Nelkenpulver, das auf der Erde verteilt und anschließend begossen wird, mögen die meisten Fressfeinde ebenfalls nicht.

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