Qualitätsgarten-Füchtorf-Bericht-Juli

Stressiges Wetter

Ständige Wetterumschwünge machen nicht nur uns Menschen zu schaffen. Wechsel von Wärme zu Kälte oder von Trockenheit zu heftigen Niederschlägen stressen auch unsere Pflanzen.

Nächtliche Kälte

Kalte Nächte sind für viele Pflanzen ein Zeichen dafür, dass der Sommer zu Ende ist. Bei einigen Gemüsearten kann ein Kältereiz dazu führen, dass sie beginnen Blütenstände zu bilden. Bei Kohlsorten, Salaten und Radicchio schließen sich die Köpfe nicht und schießen sofort in Blüte. Kohlrabi und Rote Bete bilden keine Knollen.

Gurken und Melonen reagieren besonders empfindlich auf niedrige Temperaturen nach dem Auspflanzen. Sie bekommen schon bei Temperaturen unter 10 °C die ersten Kälteschäden. Es bilden sich weiße Stellen auf den Blätter und Trieben, die eintrocknen und absterben. Zu niedrige Nachttemperaturen können die Pflanzen auch dazu veranlassen ihre Blüten abzustoßen. Pflanzen Sie das Warmgemüse darum besser nicht zu früh ins Freiland oder in ein ungeheiztes Gewächshaus.

Zuviel Sonnenlicht

Im Haus an einem sonnigen Platz hinter Scheibe haben Gemüsejungpflanzen im Frühjahr  Lichtstärken von etwa 5000 Lux zum Wachsen. Der größte Teil des Lichts wird durch die Scheibe reflektiert und absorbiert. Darum bilden die Pflanzen viel Chlorophyll aber nur wenig Schutzpigmente gegen starke Mittagssonne. Im Freien können an sonnigen Tagen bereits bis zu 50.000 Lux auf die Blätter der Pflanzen treffen. Wenn Tomaten, Gurken, Melonen und Kürbisse Mitte bis Ende Mai in den Garten kommen, brauchen sie zunächst Schutz vor direkter Sonne, damit sie nicht verbrennen. Sind die Blätter plötzlich zu hoher Lichtstärke ausgesetzt, wird das Chlorophyll zerstört. Die Blätter bleichen aus. Sie hellen sich auf und werden gelb oder sogar ganz weiß. Sind davon alle Blätter betroffen, können die Pflanzen absterben. Ein Gemüsevlies schützt die Jungpflanzen in den ersten Tagen im Freiland gut vor zu viel Licht.

Kälteschaden_Melone
Brennesselmehltau
Blattflecken

Warme, feuchte Witterung

Bei warmer feuchter Witterung vermehren sich Pilze sehr gut. Wechselns ich trockene und feuchte Perioden ab, können Pilzsporen von Pflanzenschädlingen schnell und weit verbreitet werden. Besonders Echte und Falsche Mehltaupilze verbreiten sich unter diesen Bedingungen sehr schnell. Von den Krankheiten sind nicht nur unsere Kulturpflanzen betroffen. Auch Unkräuter wie Melde oder Brennnesseln werden von Pilzen befallen. Währen der Brennnesselmahltau nur Brennnesseln befällt, ist der Blattenflecken-Erreger bei Melde identisch mit dem an Rote Bete, Mangold und Zuckerrüben. Infizierte Unkräuter dürfen darum nicht in den Kompost. Die Pilzsporen würden mit dem Kompost wieder auf die Beete gelangen und könnten dann dort die Kulturpflanzen wieder befallen.

Salat-unterschiedlich anfällig

Social Media

Finden und folgen Sie und auf unseren Social-Media Kanälen!

Meine Gartenwelten

Tomaten-Welt

Welten

Besuchen Sie uns unsere Tomaten-Welt. Hier haben wir für Sie wichtige Infos rund um das Thema Tomaten zusammengestellt.

www.tomaten-welt.de

Blumenzwiebel-Welt

Welten2

Besuchen Sie uns unsere Blumenwziebel-Welt. Hier haben wir für Sie wichtige Infos rund um das Thema Blumenzwiebeln zusammengestellt.

www.blumenzwiebel-welt.de

Rasen-Welt

Welte

Besuchen Sie uns unsere Rasen-Welt. Hier haben wir für Sie wichtige Infos rund um das Thema Rasen zusammengestellt.

www.meine-rasenwelt.de

Wildacker-Welt

Wildackersaaten

Besuchen Sie uns unsere Wildackersaten-Welt. Hier haben wir für Sie wichtige Infos rund um das Thema Wildackersaten zusammengestellt.

www.wildackersaaten.de.de

Pin It on Pinterest

Share This