Petersilie: Beliebte Gewürzpflanze mit vielen Facetten

Die Petersilie (Petroselinum crispum) ist nicht nur eines der bekanntesten Kräuter, sondern gehört auch zu den am häufigsten verwendeten Gewürzpflanzen in deutschen Küchen. Die Pflanze wird in Blatt- und Knollenpetersilie unterschieden.

Blattpetersilie vs. Knollenpetersilie

Blattpetersilie

Hierunter fallen die beiden bekanntesten Typen:

  • Die Krause Petersilie besitzt dunkelgrüne, stark gekrauste oder rüschenartige Blätter. Sie ist wegen ihres Aussehens ideal zum Garnieren verschiedenster Speisen geeignet und lässt sich problemlos im Topf ziehen.
  • Die Blätter der Glatten Petersilie sind glänzend, dunkelgrün und tief eingeschnitten. Sie sind aromatischer als die der Krausen Petersilie und lassen sich frisch, gefroren oder getrocknet zum Würzen verwenden. Die Wurzeln der Pflanze eignen sich zum einen für Suppen, zum anderen als dekorative Beilage oder Garnitur, sofern sie zuvor in feine Streifen geschnitten und frittiert wurden.

Wussten Sie schon?

Frische Petersilienblätter sind reich an Vitamin C. Auch wird dem Kraut eine blutreinigende Wirkung nachgesagt.

Knollenpetersilie

Weniger bekannt als die Blattpetersilientypen (Krause und Glatte Petersilie) ist die Knollenpetersilie, auch Petersilienwurzel genannt. Ihre Blätter ähneln stark denen der Glatten Petersilie und werden auch auf gleiche Weise verwendet.

Was die Knollenpetersilie aber maßgeblich ausmacht, sind ihre steckrübenartigen Wurzeln. Mit ihrem sellerieartigen Geschmack können sie als Gemüse verzehrt werden. Zubereitet werden Sie wie Steckrüben.

Petersilie kultivieren

Standortvoraussetzungen

Für den Petersilienanbau wird ein lockerer, nährstoff- und humusreicher Boden benötigt, der zudem lehmig ist und gut entwässert. Die Pflanze fühlt sich sowohl an sonnigen als auch halbschattigen Standorten wohl.

Aussaat

Zeitlich versetzte Aussaaten sind problemlos möglich. Sobald der Boden frostfrei ist, können die Samen ins Freiland ausgesät werden. Wer eher aussäen möchte, etwa bereits zu Beginn des Frühjahrs, sollte die Samen unbedingt mit einer Plastikhaube schützen. Letztmöglicher Zeitpunkt für eine Aussaat ist Mitte Juni, unter einer Plastikhaube oder im Frühbeet spätestens im Herbst.

Ob die Samen in Gruppen, Reihen oder als Einfassung in die Erde gebracht werden, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Bei der Aussaat in Reihen sollte jedoch ein Abstand von 20 cm zwischen den Reihen eingehalten werden.

Für den Anbau auf dem Fensterbrett oder Balkon sind gesunde, kräftige Pflanzen mit dunkelgrünen Blättern zu empfehlen. Dabei ist es wichtig, dass die Wurzeln nicht aus dem Topf herauswachsen.

Tipp

Wer auch im Winter nicht auf frische Petersilie verzichten möchte, kann die Pflanze auch in Töpfen an einem hellen Zimmerfenster oder im Gewächshaus anbauen.

Keimung

Der Petersilie wird nachgesagt, nur äußerst schwer und langsam zu keimen. Etwas Abhilfe schafft hier ein warmer, feuchter Boden, der während der Keimperiode keinesfalls austrocknen darf. Außerdem ist es immer einen Versuch wert, zur Beschleunigung der Keimung die Samen vor der Aussaat einige Stunden in lauwarmes Wasser zu legen.

Überwinterung

Obwohl die zweijährige Petersilie leicht überwintert werden kann, wird sie in der Regel als einjährige Pflanze betrachtet. Der Grund: Im zweiten Jahr treibt das 23 bis 30 cm hoch wachsende Blattwerk kleine gelblich-grüne Blütendolden aus. Stehen diese in Blüte, hat die Pflanze ihren Zenit überschritten und sollte ersetzt werden.

Um auch im Winter frische Petersilie ernten zu können, genügt es in milden Regionen, die Pflanzen abzudecken. Andernfalls müssen die Triebe im Herbst auf 3 bis 4 cm gekürzt, die Pflanzen ausgegraben und in einen Topf eingepflanzt werden.

Petersilie ernten und Verwendung in der Küche

Petersilie sollte immer frisch geerntet in der Küche zum Würzen verwendet werden. Es empfiehlt sich daher, nur so viel zu pflücken, wie tatsächlich benötigt wird.

Mitgekocht sollte Petersilie nicht werden, da die Blätter sonst ihr Aroma verlieren. Der beste Zeitpunkt zum Würzen ist deshalb am Ende der Kochzeit. Petersilie wird entweder über das Gericht gestreut oder eingerührt.

Petersilie als Heilmittel

Petersilie wirkt bei innerlicher Anwendung hautklärend und fördert einen zarten Teint. Auch die äußerliche Anwendung in Form von Dampfbädern und Kompressen mit getrockneter Petersilie ist möglich. Sie hilft bei unreiner und fettiger Haut.

Während Augenkompressen brennende Augen lindern, soll Petersilienwasser außerdem ein Mittel gegen Sommersprossen sein. Nicht zuletzt hilft das Kauen frischer Petersilienblätter gegen Mundgeruch.

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