Radieschensamen und Rettichsamen von Kiepenkerl

Radieschen und Rettich heben sich mit ihrem scharfen Geschmack von anderen Gemüsesorten ab. Als Brotbelag oder in Salaten bieten sie aber nicht nur dem Gaumen etwas, sondern setzen auch einen farblichen Akzent. Gesund sind beide natürlich ebenso: Mit reichlich Vitamin C, Eisen und Folsäure stärken sie das Immunsystem, während die enthaltenen Senföle antibakteriell wirken und dem Magen-Darm-Trakt guttun. Wer Radieschen und Rettich im eigenen Gemüsegarten anbauen möchte, kann auf die keimstarken Radieschensamen und Rettichsamen von Kiepenkerl zurückgreifen. Dank der schnell wachsenden Pflanzen können die Samen sogar mehrmals in der Saison ausgebracht werden.

Worin unterscheiden sich Radieschen und Rettich?

Radieschen und Rettich sind zwei unterschiedliche Kulturformen derselben Pflanze und gehören zu den Kreuzblütlern. Radieschen sind meist klein, rot und rund, wohingegen der Rettich typischerweise weiß ist und Pfahlwurzeln ausbildet. Winterrettich kann aber auch äußerlich schwarz sein, wobei das Fruchtfleisch weiterhin weiß bleibt.

Hinsichtlich der Kultivierung weisen Radieschen und Rettich keine Unterschiede auf. Lediglich die Anbau- sowie Wachstumszeit ist verschieden, da Rettich das gesamte Jahr über gezogen werden kann. Radieschen wachsen zwar schneller, können aber nur zwischen März und November angepflanzt werden.

Beliebte Radieschensamen und Rettichsamen von Kiepenkerl

Für zahlreiche Radieschen- und Rettichsorten führen wir das passende Saatgut in unserem Sortiment. Nachstehend geben wir Ihnen einen kleinen Einblick und stellen drei beliebte Sorten ausführlicher vor.

Radieschen ‚Vitessa‘ (Saatband)

Die Radieschen ‚Vitessa‘ sind groß und knackig, bleiben dennoch zart und sind von mildwürzigem Geschmack. Darüber hinaus sind sie pelzfest, so dass man sie sogar in den heißen Sommermonaten ernten kann, egal ob bereits mit 2 cm im Durchmesser oder erst mit 6 cm. Der Anbau gestaltet sich mit dieser Sorte besonders einfach. Die Samen sind bereits im richtigen Abstand auf einem Saatband vorbereitet. Dieses wird in die vorbereitet Saatfurche gelegt und mit Erde bedeckt. Das Papier zerfällt dann im Boden zu Humus und ist damit besonders umweltfreundlich.
Bio-Saatgutnein
Winterhartnein
Inhalt reicht fürca. 5 lfd. Meter
Gefäßkulturja
Aussaat VorkulturMärz bis Mai
Aussaat DirektsaatMai bis August
ErntezeitJuni bis Oktober

Bio-Radieschen

Platzfest, gesundes grünes Laub in der Krone und eine leuchtend rote Farbe: Das alles bringen die Bio-Radieschen von Kiepenkerl mit. Darüber hinaus sind sie, wie der Name bereits sagt, dank bester Bio-Qualität und für den ökologischen Landbau geeignet. Da diese Sorte raschwüchsig ist, können die Radieschensamen alle zwei bis drei Wochen neu ausgesät werden, um von April bis Oktober laufend frische Radieschen ernten und genießen zu können. Kein Wunder also, dass diese Sorte als weitverbreitete Standardsorte gilt, die auch von Profis wertgeschätzt wird.
Bio-Saatgutja
Winterhartnein
Inhalt reicht fürca. 10 lfd. Meter
Gefäßkulturja
Aussaat DirektsaatMärz bis September
ErntezeitMai bis November

Rettich ‚Rex‘

Die Wurzel dieses Rettichs ist halblang, weiß und von mildwürzigem Geschmack. Im Haus kann er ab Mitte Januar kultiviert werden, im Freiland ab Mitte März. Daher eignet sich der Rettich ‚Rex‘ auch für den ganzjährigen Anbau. Besonders bei dieser Sorte ist die Tetraploidie. Diese äußert sich in einer gesteigerten Vitalität. So ist dieser Rettich raschwüchsig und dabei knackig-zart. Wer seinen Rettich besonders zart mag, kann ihn eine Stunde vor Verzehr salzen.
Bio-Saatgutnein
Winterhartnein
Inhalt reicht fürca. 120 Pflanzen
Gefäßkulturnein
Aussaat Vorkulturab Mitte Januar
Aussaat Direktsaatab Ende März
ErntezeitApril bis November

Alle Radieschensamen und Rettichsamen von Kiepenkerl im Überblick

Neben den drei vorgestellten Sorten finden Sie noch weitere Radieschen- und Rettichsamen in unserem Onlineshop, so zum Beispiel die gelben Radieschen ‚Zlata‘ oder den dunkelrosafarbenen Rettich ‚Frühlingsgruß.‘

Häufige Fragen rund um den Radieschen- und Rettich Anbau

Wann können Radieschensamen und Rettichsamen gepflanzt werden?

Damit Radieschensamen zuverlässig keimen, benötigen sie eine Temperatur zwischen 12 und 18 °C. Da Radieschen schnell wachsen, sind sie im Zeitraum von März bis September gut als Vor-, Zwischen- oder Nachkultur geeignet. Ein durchgehender Anbau ist aber auch möglich.

Rettichsamen werden am besten Ende April bzw. Anfang Mai gesät. Wer einen früheren Aussaattermin wählt, sollte die Samen anfangs mit einer Folie abdecken. Besonders sind die asiatischen Rettichsorten: Da sie ansonsten zum Schossen neigen, sollten sie nämlich nicht vor Anfang April gepflanzt werden. Samen für Winterrettich werden hingegen erst ab Juli gesät.

Wo wachsen Radieschen und Rettich am besten?

Radieschen und Rettich bevorzugen einen sonnigen Standort mit lockerem Boden, der weder zu leicht noch zu schwer ist. Gerade auf letzterem bildet sich die spezifische Form des Gemüses sonst nicht aus. Damit die Pflanzen auch trotz eines sonnigen Standorts ausreichend Sonnenlicht erhalten, müssen die Abstände zwischen ihnen groß genug sein. Bei Radieschen haben sich 5 cm, bei Rettich mindestens 10 cm bewährt. Darüber hinaus ist eine regelmäßige Wässerung notwendig, da die Knollen bei anhaltender Trockenheit nicht weiterwachsen und dazu neigen, pelzig zu werden.

Welche Fehler sollte man beim Anbau von Radieschen und Rettich vermeiden?

Große Trockenheit lässt Radieschen und Rettich pelzig werden. In Kombination mit einem zu engen Pflanzabstand am Anfang des Wachstums beginnen sie sogar zu schießen. Wenn die Jungpflanzen mehr als zwei Wochen kalten Temperaturen ausgesetzt werden, bilden sie Blüten anstelle von Knollen bzw. Rüben aus. Deformierte Wurzeln haben sie auch, wenn der Boden zu fest ist. Dann wachsen insbesondere die Radieschen länglich und dünn nach unten.

Welche Mischkulturen eignen sich für Radieschen und Rettich?

Gerade Radieschen bieten sich wegen ihres schnellen Wachstums für Mischkulturen an. Werden sie zum Beispiel zusammen mit Salat kultiviert, sind sie bereits abgeerntet, bevor die Salatpflanzen den vollen Platz im Beet beanspruchen. Auch Bohnen, Erbsen, Erdbeeren, Mangold, Spinat, Möhren, Tomaten und Petersilie eignen sich gut für Mischkulturen mit Radieschen und Rettich. Von Kohlrabi und Kohl ist allerdings abzuraten. Hier sollte zudem der Fruchtwechsel beachtet werden, sodass nicht zwei Jahre infolge Kreuzblütler auf einem Beet gepflanzt werden.

Welche Krankheiten bedrohen Radieschen- und Rettichpflanzen?

Rettichschwärze und Kohlhernie sind Pilzkrankheiten, welche die Pflanzen befallen können. Vorbeugend sollte man auf den Fruchtwechsel im Beet achten und Vertreter der Kreuzblütler nicht in zwei aufeinanderfolgenden Jahren im selben Beet anpflanzen. Vor Kohl- und Rettichfliegen sowie Erdflöhen schützen spezielle Kulturschutznetze oder eine Abdeckung mit Vlies.

Erfahren Sie mehr!

Mehr Tipps und Hinweise für den erfolgreichen Anbau von Radieschen und Rettich finden Sie in unseren Kulturanleitungen für diese beiden Wurzelgemüse.

Kulturanleitung für Radieschen

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