Bärlauchsamen von Kiepenkerl

Seinen Namen bekam Bärlauch von den alten Germanen: Diese beobachteten, dass das Kraut von Bären nach ihrem Winterschlaf gefressen wurde, um frische Kraft für den Frühling zu tanken. In den letzten Jahren hat die Beliebtheit von Bärlauch auch bei uns Menschen stark zugenommen. Seine gesundheitsfördernden Wirkstoffe wie Mineralstoffe und Vitamin C sollen im Frühling zu neuer Energie verhelfen. Bärlauch wird eine anregende und verdauungsfördernde Wirkung nachgesagt. Außerdem soll er Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen sowie gegen Rheumabeschwerden helfen. Auch aufgrund der ihm nachgesagten blutdrucksenkenden und entgiftenden Wirkung wird er sehr gern als Heilmittel eingesetzt.

In der Küche wird Bärlauch besonders gern kalt verwendet, beispielsweise in Salaten, als Pesto oder in Kräuterbutter. Der aromatischer, knoblauchartiger Geschmack ist ein Gewinn in der Küche und inspiriert zu vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten. Das Kraut sollte möglichst gleich nach der Ernte verwendet und schonend verarbeitet werden, um das Aroma zu bewahren. Zur Haltbarmachung empfiehlt sich statt Trocknen besser das Einfrieren oder Einlegen in Öl.

Für den Anbau von Bärlauch im eigenen Garten stehen von Kiepenkerl hochwertige Bärlauchsamen zur Verfügung.

Bärlauch anpflanzen leicht gemacht mit Saatgut in bester Qualität

Bärlauch wird gern in der freien Natur gesammelt, wo dieser vor allem in schattigen Laubwäldern vorkommt. Das Kraut kann aber auch problemlos im Garten ausgesät und kultiviert werden.

Bärlauch ist ein sogenannter Kaltkeimer. Das bedeutet, dass der winterliche Frost notwendig ist, um die Keimung im Frühjahr zu aktivieren. Bärlauch wird daher am besten im Sommer oder Herbst ausgesät. Ende März und Anfang April beginnen die jungen Pflanzen zu wachsen und verströmen schon bald den charakteristischen Knoblauchgeruch. Wenn dem Kraut passende Bedingungen geboten werden, breitet sich Bärlauch leicht im Garten aus.

Als tollen „Nebeneffekt“ wird im Mai wird der Boden von sternförmigen weißen Blüten übersät. Dies bietet nicht nur einen tollen Anblick, sondern schafft für die Insekten in Ihrem Garten Wirts- und Nahrungspflanzen.

Beliebte Bärlauchsamen von Kiepenkerl

In unserem Kiepenkerl-Shop sind Bärlauchsamen in bester Qualität erhältlich, um im eigenen Garten Bärlauch ernten zu können. Durch die Wahl von hochwertigem Saatgut, können Sie sich an widerstandsfähigen Kräuterpflanzen erfreuen.

Waldknoblauch Bärlauch

Bärlauch ist ein Delikatess-Wildgemüse mit angenehm frischem Knoblauch-Geschmack. Spitzenköche und Feinschmecker schwärmen von den geschmacklichen Qualitäten dieses Saisongemüses, das wie kein anderes den Frühling verkörpert. Die zartgrünen Blätter sind sehr gesund. Sie duften und schmecken intensiv nach Knoblauch, doch schon nach kurzer Zeit ist wegen des Gehalts an Chlorophyll der Geruch verflogen. Lecker sind damit gewürzte Salate und Suppen. Die Pflanzen schmücken sich im Mai mit hübschen weißen Blüten und ziehen kurz danach ein.
Aussaat Freiland, Oktober bis Anfang März breitwürfig oder dünn verteilt
Gefäßkultur nein
Winterhart ja
Ernte März bis Mai, bis zur Knospenbildung
Verwendung Frischverzehr, Kochen
Lebensdauer mehrjährig
Inhalt reicht für: ca. 35 Pflanzen
Bio-Saatgut: nein

 

Alle Bärlauchsamen von Kiepenkerl auf einen Blick

Von Kiepenkerl gibt es eine große Auswahl an hochwertige Bärlauchsamen für den eigenen Kräuteranbau. Hier können Sie einen Blick auf unser Produktsortiment werfen:

Häufige Fragen rund den Anbau von Bärlauch

Wann wird Bärlauch ausgesät?

Bärlauch wird im Sommer oder Herbst ausgesät. Der Kaltkeimer braucht den Frost, damit im Frühling die Keimung angeregt wird. Zur Aussaat werden die Samen breitwürfig verteilt, mit 1 bis 2 cm humusreicher Erde und zum Schutz gegen Vögel mit etwas Reisig bedeckt. Bärlauch pflanzen können Sie auch, indem Sie die Zwiebeln verwenden. In diesem Fall sollten die Zwiebeln im Herbst etwa 10 cm tief in die Erde gesteckt werden. Da Bärlauch sich durch Blüte und Samenbildung selbst vermehrt, wachsen bei günstigen Bedingungen im nächsten Jahr bald weitere Bärlauchpflanzen.

Wann ist die beste Erntezeit für Bärlauch?

Wer Bärlauch anpflanzen und im eigenen Garten ernten möchte, sollte vorzugsweise etwas Geduld mitbringen. Die beste Erntezeit für Bärlauch ist erst drei bis vier Jahre nach der Aussaat, wenn das Kraut sich mehrfach versamt hat. Dann kann die Ernte von März bis Mai erfolgen, jedoch bestenfalls vor der Blüte, wenn das Aroma am intensivsten ist.

Welche Teile von Bärlauch sind essbar?

Am häufigsten werden die Blätter in der Küche verwendet. Aus ihnen lässt sich etwa leckeres Pesto zubereiten, beispielsweise auch zusammen mit anderen Kräutern wie Basilikum. Doch auch die schärfer schmeckenden Blüten und Samen können in der Küche zur Anwendung kommen, ebenso wie die Zwiebeln. Diese werden ganz ähnlich wie Knoblauchzehen verwendet. Wenn sie angedünstet werden, sind sogar die Stiele essbar und schmackhaft.

Wie wird Bärlauch in der Küche verwendet?

Bärlauch schmeckt besonders gut in kalter Zubereitungsart, etwa als Pesto, in Kräuterquark oder verarbeitet zu Brotaufstrichen. Zu Salaten können beispielsweise auch gut die weißen Blüten hinzugefügt werden, die ein geschmackliches und zugleich dekoratives Highlight bilden. Doch auch zum Würzen für warme Gerichte oder in Gemüse- und Kartoffelsuppe eignet sich Bärlauch vorzüglich. Bei langem Kochen vermindert sich sein Aroma und dieser wird milder. Frisch hält sich Bärlauch nicht lange, weswegen er entweder möglichst schnell verarbeitet und verzehrt oder z.B. in Form von Pesto verarbeitet werden sollte.

Wie kann Bärlauch getrocknet werden?

Bärlauch kann entweder im Backofen oder zu kleinen Sträußen gebunden aufgehängt und getrocknet werden. Zu bedenken ist jedoch, dass das typische Aroma des Krautes durch die Trocknung deutlich verloren geht.

Wenn Sie sich für die 2. Variante entscheiden, müssen Sie darauf achten, dass alle Stellen gut belüftet werden. Dies kann gewährleistet werden, indem die Sträußchen zwischendurch geschüttet werden. Durch diese Maßnahme verhindern Sie, dass gewisse Stellen feucht bleiben und Schimmel oder Fäulnis entstehen können.

Schneller kann getrockneter Bärlauch hergestellt werden, wenn dieser im Backofen getrocknet wird. Dafür wird über mehrere Stunden eine Temperatur von 50 bis 60 °C gewählt. Damit die entweichende Feuchtigkeit abziehen kann, sollte die Backofentür mit einem Holzlöffel einen Spalt geöffnet bleiben.

Erfahren Sie mehr!

Alle wichtigen Tipps für den Bärlauchanbau haben wir in unserer Kulturanleitung für Bärlauch zusammengefasst, damit auch Ihre Anzucht und Ernte zum Erfolg wird.

Zur Kulturanleitung für Bärlauch

Social Media

Finden und folgen Sie uns auf unseren Social-Media-Kanälen!