Baldriansamen von Kiepenkerl

Baldrian ist eine in Europa und Asien heimische Pflanze, die traditionell gerne als Heilmittel verwendet wird. Der kultivierte Baldrian kann, abgesehen von der Verwendung als Teekraut oder als süsse, duftende Staude im Ziergarten, auch als Zutat beim Kochen verwendet werden. Beispielsweise passen die jungen Blätter der Pflanze, wenn sie vor der Blüte geerntet werden, hervorragend zu frischen Salaten. Aber auch die Blüten können genutzt werden. In frischem oder getrocknetem Zustand können sie verwendet werden, um Obstsalate und Kräuterbowlen zu verfeinern. Für die Entfaltung einer heilenden Wirkung werden Wurzeln oder Blüten getrocknet und mit kochendem Wasser aufgegossen.

Für den Anbau des dekorativen Heilkrauts im eigenen Garten sind von Kiepenkerl hochwertige Baldriansamen erhältlich.

Baldrian anpflanzen mit Baldriansamen von Kiepenkerl: Mehr als nur eine Heilpflanze

Baldriansamen werden von Mitte März bis Mitte April in Töpfen ausgesät. Baldrian ist winterhart, mehrjährig kultivierbar und gedeiht an schattigen bis sonnigen Plätzen. Das Kraut bevorzugt lehmige und humose, basische Böden. Die Pflanzen werden zwischen 50 und 150 cm hoch. Wild vorkommend wachsen sie vor allem an feuchten Standorten, etwa in der Nähe von Bächen und Teichen.

Wer Baldrian anpflanzen möchte, kann sich sowohl auf eine optische Bereicherung des Gartens als auch eine nützliche Heilpflanze freuen. Das Trinken von Baldriantee am Abend soll beim Einschlafen helfen. Auch bei einigen andere Indikationen wie Unruhe, Angstzustände, aber auch Magenbeschwerden wird Baldrian als Arzneimittel eingesetzt.

Neben der Nutzung als Heilkraut, stellt Baldrian auch ein tolles Küchenkraut dar. Die jungen Blätter und die Blüten von Baldrian kommen in der Küche zum Einsatz.

Darüber hinaus ist Baldrian mit seinen filigranen weißen Blütendolden eine schöne Zier- und Duftpflanze. Diese Blüten locken diverse Nützlinge wie Schmetterlinge an.

Beliebte Baldriansamen von Kiepenkerl

Wir bieten in unserem Online-Shop hochwertige Baldriansamen für widerstandsfähige Baldrianpflanzen an. Kräftige Kräuterpflanzen machen lange Freude in Ihrem Kräuterbeet!

Baldrian

Baldrian ist eine mehrjährige Pflanze mit Vorliebe für feuchte Standorte. Sie bildet sehr schöne filigrane, weiße Blüten. Verwendet werden kann Baldrian für Teeaufgüsse (Wurzeln), oder in Kräuterbowlen (nur die weißen Blüten).
Aussaat März bis Mitte April oder August bis September, Freiland
Gefäßkultur nein
Winterhart ja
Ernte Blüten Mai bis Juni, Wurzel ab dem 3. Jahr
Verwendung Frischverzehr, Tee
Lebensdauer mehrjährig
Inhalt reicht für: ca. 120 Pflanzen
Bio-Saatgut: nein

 

Alle Baldriansamen von Kiepenkerl auf einen Blick

Von Kiepenkerl gibt es eine große Auswahl an hochwertige Baldriansamen für den eigenen Kräuteranbau. Hier können Sie einen Blick auf unser Produktsortiment werfen:

Häufige Fragen rund den Anbau von Baldrian

Wo wird Baldrian am besten gepflanzt?

Wer Baldrian pflanzen möchte, sollte einen möglichst feuchten Standort mit lehmigem und humosem Boden auswählen. In der freien Natur ist Baldrian vor allem in der Nähe von Bächen und auf feuchten Wiesen anzutreffen. Baldrian gedeiht sowohl im Schatten oder Halbschatten als auch in der Sonne, wobei stets auf eine ausreichende Bewässerung geachtet werden sollte. Den Winter können Baldrianpflanzen problemlos draußen belassen werden.

Wie werden Baldriansamen ausgesät?

Baldrian kann von Mitte März bis Mitte April direkt ausgesät oder in Töpfen vorgezogen werden. Dafür werden die Samen etwa 2 cm tief in die Erde gedrückt, die bis zur Keimung feucht gehalten wird. Bis zur Keimung vergehen etwa 2 bis 3 Wochen. Die Jungpflanzen wachsen recht langsam und blühen erst im zweiten Jahr. Baldrianpflanzen werden zwischen 50 und 150 cm hoch.

Wann kann Baldrian geerntet werden?

Die Blüten können erst ab dem 2. Jahr geerntet werden. Die Baldrianwurzeln können ebenfalls erst im 2. Kulturjahr geerntet werden, teilweise sogar erst im 3. Jahr. Die beste Zeit für die Ernte der Blüten liegt Juli und August. Die Wurzeln können Sie ab Ende September bis Mitte Oktober ernten. Bei der Ernte der Wurzeln ist zu beachten, dass der Wirkstoffgehalt frühmorgens besonders hoch ist und die Ernte daher zu dieser Tageszeit empfohlen wird.

Wie wird Baldrian gepflegt?

Der Baldrian ist eine winterharte, mehrjährige Pflanze. Das Kraut ist an extreme Wetterbedingungen gewöhnt. Daher muss es für die Winterzeit nicht besonders geschützt werden. Der Boden sollte feucht und nährstoffreich gehalten werden. Komposterde unterstützt den Wachstum. Selbst eine zeitweise Überflutung schadet Baldrian im Regelfall nicht. Auch mit trockeneren Böden kommt das Kraut zumeist zurecht. Dieses Kraut ist sehr anspruchslos und braucht entsprechend keine besondere Pflege. Entfernen Sie regelmäßig welkende Blütenstände und schneiden Sie im Frühjahr vor dem neuen Austrieb die eingetrockneten Stängel ab.

Wie wird Tee aus Baldrian zubereitet?

Für die Zubereitung eines Baldriantees können sowohl die Wurzeln als auch die Blüten verwendet werden. Beide sollten vorher gut getrocknet worden sein. Zum Trocknen der Blüten werden diese zu Bündeln zusammengefasst und an einem schattigen, luftigen Ort aufgehängt. Ein Teelöffel der getrockneten Blüten mit heißem Wasser aufgegossen ergibt eine Tasse Baldriantee. Die Wurzeln werden vor der Teezubereitung geraspelt. Sie sind in ihrer Wirkung intensiver als die Blüten, so dass ein Teelöffel geraspelter Baldrianwurzeln für einen ganzen Liter Tee ausreicht.

Erfahren Sie mehr!

Alle wichtigen Tipps für den Baldriananbau haben wir in unserer Kulturanleitung für Baldrian zusammengefasst, damit auch Ihre Anzucht und Ernte zum Erfolg wird.

Zur Kulturanleitung für Baldrian

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