Dillsamen von Kiepenkerl

Dill ist ein beliebtes Würzkraut, dessen frische Blätter und aromatische Samen in der Küche vielseitige Verwendung finden. Besonders gut passt Dill zum Beispiel zu Fischgerichten oder eingelegten Gurken. Die hochwachsenden, einjährigen Pflanzen mit den fein gefiederten Blättern sind einfach anzubauen und pflegeleicht. Sie nehmen recht viel Platz im Kräuterbeet ein und erreichen üblicherweise eine Höhe von 30 bis 80 cm.

Im Sommer stellen ihre goldgelb leuchtenden Blütendolden eine besondere Zierde des Kräutergartens dar. Der aromatisch würzige Duft, den die Pflanzen verströmen, ist ein Vorgeschmack auf die leckeren Speisen, die mit Dill zubereitet werden können. Mit den Dillsamen aus unserem Shop kann ertragreicher, aromatischer Dill ganz einfach im eigenen Garten angebaut werden.

Dill anpflanzen leicht gemacht: Pflegeleichtes Würzkraut mit Dillsamen anbauen

Wer Dill aussäen möchte, hat je nach Bedarf verschiedene Sorten an Dillsamen zur Auswahl. Tetra-Dill etwa wächst höher als andere Dillsorten und ist besonders ertragreich. Dabei beansprucht er jedoch viel Platz und sollte daher im Garten gezogen werden. Für den Anbau im Kübel auf der Fensterbank bieten wir ebenfalls Dillsamen an, z.B. 'Topfdill Delikat', die kleiner und buschiger wachsen. Auch Bio-Dillsamen gehören zum Sortiment von Kiepenkerl.

Dill benötigt keine Voraussaat, sondern kann ab April direkt ins Freiland ausgesät werden. Die Ernte ist in der Regel den ganzen Sommer über bis in den Herbst möglich. Auch die Samen und Blüten können geerntet und zum Kochen verwendet werden. Sie sind würziger und passen etwa zu Fisch, Fleisch und Hülsenfrüchten, während die frischen Blätter gerne für Salate oder Eierspeisen verwendet werden.

Darüber hinaus findet Dill auch als Heilkraut Anwendung. Er soll gegen Blähungen helfen und eine verdauungsfördernde und appetitanregende Wirkung haben. Gerne wird Dill daher zusammen mit anderen heilsamen Kräutern wie Kümmel zu einem Tee zubereitet.

Beliebte Dillsamen von Kiepenkerl

Wir bietet Qualitätssaatgut für verschiedene Dillsorten an. Es stehen sowohl große, blattreiche Sorten als auch buschige Sorten für den Anbau im Topf zur Verfügung. Auch Bio-Saatgut finden Sie in unserem Shop. Einige beliebte Beispiele für hochwertige Dillsamen haben wir hier zusammengestellt.

Dill einjährig

Dill ist ein beliebtes Gewürz, das für eingelegte Gurken, Fischgerichte und Salate verwendet wird. Zerkleinerter Samen eignet sich für die Teezubereitung, der besonders mit Kümmel und Fenchel bei Blähungen lindernd wirken soll. Zur Haltbarmachung wird Dill eingefroren oder in Essig, Öl und Salz eingelegt.
Aussaat Freiland, April bis August
Gefäßkultur ja
Winterhart nein
Ernte Blätter, Samen
Verwendung Frischverzehr, Kochen
Lebensdauer einjährig
Inhalt reicht für: ca. 200 Pflanzen
Bio-Saatgut: nein

 

Bio-Dill

Tetradill 'Goldkrone' ist besonders wüchsig und blattreich. Der Geschmack und der angenehme Duft sind besonders aromatisch und in den Sommermonaten stark ausgeprägt. Im Vergleich zu den anderen Dill-Sorten wächst das Laub größer und kräftigerer, so dass der Ertrag ebenfalls höher ausfällt. Junge Blätter, Triebspitzen, halbreife Dolden und trockene Samen werden getrocknet und frisch zu Suppen, Soßen, Gemüse, Salaten und zum Einlegen von Gurken genutzt. Tetradill 'Goldkrone' ist eine Dillsorte, die sehr robust wächst.
Aussaat Freiland, April bis August
Gefäßkultur ja
Winterhart nein
Ernte Juni bis Oktober
Verwendung Frischverzehr, Kochen
Lebensdauer einjährig
Inhalt reicht für: ca. 300 Pflanzen
Bio-Saatgut: ja

 

Dill (Topfdill)

Viele würzige, feine Dillspitzen und ein niedriger, buschiger Wuchs sind Eigenschaften, die dem Topfdill 'Delikat' einen besonderen Charakter geben. Nicht nur auf Freilandbeeten, sondern vor allem in Balkonkästen, größeren Gefäßen oder in Töpfen sind die wüchsigen Pflanzen gut aufgehoben. Würzige Kräuter – immer parat zum Ernten – sind mit dieser Sorte möglich. Diese Samen können das ganze Jahr hindurch gesät und geerntet werden, sogar im Winter auf der Fensterbank. Verwendet werden die hoch aromatisch schmeckenden Spitzen. Sie verleihen Salaten ein frisches Aroma, ergeben leckere Suppen und gehören zu jeder Art von Fisch. Dill soll als Heilkraut nervenberuhigend und appetitanregend wirken und dem Kraut wird nachgesagt, gegen Magenkrämpfe, Schlafstörungen und Blähungen zu helfen.

Aussaat Fensterbank/Gewächshaus/Freiland, ganzjährig
Gefäßkultur ja
Winterhart nein
Ernte 2-3 Monate nach der Aussaat
Verwendung Frischverzehr, Kochen
Lebensdauer einjährig
Inhalt reicht für: ca. 40 Töpfe mit 9 cm Durchmesser
Bio-Saatgut: nein

 

Alle Dillsamen von Kiepenkerl auf einen Blick

Von Kiepenkerl gibt es eine große Auswahl an hochwertige Dillsamen für den eigenen Kräuteranbau. Hier können Sie einen Blick auf unser Produktsortiment werfen:

Häufige Fragen rund den Anbau von Dill

Wann wird Dill ausgesät?

Dill kann ab April direkt im Freiland ausgesät werden. Die Samen werden breitwürfig oder in Reihen im aufgelockerten Boden verteilt und leicht mit Erde bedeckt. Nach der Aussaat sollte die Erde mit ausreichender Bewässerung feucht gehalten werden, damit die Samen quellen können. Doch auch eine Aussaat im Herbst ist in milden Gegenden möglich. Wenn die Dolden nicht entfernt werden, sät sich Dill auch selbst aus. So kann im Frühling ein noch früheres Wachstum der Pflanzen erreicht werden.

Wo wird Dill am besten gepflanzt?

Dill bevorzugt einen halbschattigen und trockenen Standort. Zudem sollte der Ort vorzugsweise windgeschützt sein, da die Pflanze aufgrund ihrer Höhe sonst leicht niedergedrückt werden kann. Dill gedeiht im Beet gut in der Nähe von Tomaten und Gurken. Auch im Topf auf der Fensterbank kann Dill angepflanzt werden. Allerdings sollte dafür eine kleine, niedrigwüchsige Sorte ausgewählt werden, da das Kraut sonst sehr viel Platz braucht. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass der Topf tief genug ist für die tiefreichende Pfahlwurzel, die Dill bildet.

Welche Erde braucht Dill?

Dill wächst am besten auf lockerem, humusreichem Boden. Außerdem sollte die Erde möglichst wasserdurchlässig sein, da Dill keine Staunässe verträgt. Optimal ist daher lehmiger Boden, der sehr nährstoffreich ist und schnell entwässert. Ein Düngen des Bodens ist bei Dill nicht notwendig.

Wann wird Dill geerntet und wie kann Dill haltbar gemacht werden?

Dill kann etwa ab Mai bis in den Herbst hinein geerntet werden. Das Aroma der Blätter entfaltet sich jedoch am besten, wenn sie jung geerntet und sofort verarbeitet werden. Für die Haltbarmachung können sie auch nach der Ernte eingefroren werden. Die Erntezeit für die etwas schärferen, kümmelähnlichen Samen ist später im Jahr, etwa von August bis September. Wenn sie braun geworden sind, ist das ein Zeichen dafür, dass sie geerntet und anschließend z.B. für das Einlegen in Essig oder Öl verwendet werden können.

Wie kann der Befall von Blattläusen bei Dill vermieden werden?

Dill ist leider anfällig für schädliche Blattläuse, die große Teile des Ertrags unbrauchbar machen können. Daher empfiehlt es sich beispielsweise, zwischen die Dillpflanzen Lavendel zu setzen. Die duftenden, ätherischen Öle des Lavendels wirken abweisend auf Blattläuse. Natürliche Feinde von Blattläuse wie Marienkäfer oder Florfliegen können bei der Schädlingsbekämpfung helfen.

Erfahren Sie mehr!

Alle wichtigen Tipps für den Dillanbau haben wir in unserer Kulturanleitung für Dill zusammengefasst, damit auch Ihre Anzucht und Ernte zum Erfolg wird.

Zur Kulturanleitung für Dill

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