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Gemüsesorten entdecken: Mal „andere“ Bohnen, Möhren, Kohlgemüse und Radies säen

Ausgefallene Formen und Farben, ein toller Geschmack: Diese Gemüsesorten sollten Sie jetzt ausbringen, denn im Supermarkt gibt’s die nicht zu kaufen! Die Samen gibt’s in unserem Shop.

Bohne, Möhre, Kohlgemüse, Radieschen – die kennt jeder. Aber haben Sie eine Vorstellung, welche Sortenvielfalt sich hinter diesen Gemüsearten verbirgt? Wir stellen Specials zum Säen vor! Wer das Saatgut jetzt in die warme Erde gibt, kann sich über zügiges Wachstum freuen und bald ernten.

Bohnen

Die gehören dazu: Buschbohnen und Stangenbohnen gehören zu den Gartenbohnen. Der Name sagt schon alles: Die einen wachsen bodennah, die anderen brauchen eine Rankhilfe. Prunk- oder Feuerbohnen sind robuste Stangenbohnen mit dekorativen, orangefarbenen Blüten. Sie schmücken auch gern Pergola oder Gartenzaun. Vertraut sind vor allem grünhülsige Sorten, es geht aber auch anders, etwa marmoriert oder gestreift. Besonders auffällig: 'Blauhilde' mit blauer Hülse.

Der richtige Platz: Warm, lockere Erde, gut bewässert – Bohnen wollen gehätschelt sein. Mit Stickstoff versorgen sie sich selbst aus der Luft, den muss man meist nur zu Anfang düngen.

Tipp fürs Hochbeetgärtner:
Die Erde im Hochbeet ist schön warm: Das gefällt den Bohnen. Da sie gerne windgeschützt wachsen, eignen sich fürs Hochbeet eher Buschbohnen.

Aussaat: Gartenbohnen stammen aus warmen Regionen. Ab Mitte April zieht man sie vor. Oder man gibt sie Mitte Mai direkt ins Beet, gern zu mehreren in ein Loch. Wie tief und in welchem Abstand gesät wird – das hängt von der Sorte ab.

Kultur: Bohnen mögen’s immer schön feucht haben, dazu hilft eine Mulchschicht. Bei Kälte schützt ein leichtes Vlies. Ab einer Höhe von 10 Zentimeter wird gehäufelt, das regt die Wurzelbildung an. Stangenbohnen brauchen eine Rankhilfe.

Ernte: 2 bis 3 Monate nach der Saat ist Erntezeit. Wer immer wieder durchpflückt, regt Blüten- und Fruchtbildung an. Das erhöht den Ernteertrag! Am besten mit den Nägeln abknipsen, der Stiel verbleibt an der Pflanze.

Gesundheitstipp: Bohnen sind eine super Proteinquelle, enthaltenes Saponin senkt den Cholesterinspiegel. Rohe Bohnen sind giftig!

Aussaat & Pflege von Bohnen

Kohl

Die gehören dazu: Runden Rotkohl kennt jeder, 'Tinty' mit dem spitzen „Schädel“ ist eine Ausnahmeerscheinung. Für den Privatgarten eignen sich Brokkoli-Sorten wie 'Calabrese natalino', bei dem man immer wieder Röschen abbrechen kann. Mit einer weißen „Blüte“ punktet der Blumenkohl, die Sorte 'Grafitti' zeigt aufsehenerregendes Violett.

Der richtige Platz: ideal ist ein Lehmboden mit viel Humus und gutem Wasserhaltevermögen. Vor allem der Stickstoffbedarf ist hoch, bei Brokkoli auch der an Kalk.

Tipp für Hochbeetgärtner:
Besonders im ersten Jahr nach dem Befüllen wachsen Starkzehrer wie der Rotkohl oder der Blumenkohl gut. Kohlrabi und Brokkoli kommen mit etwas weniger Nährstoff aus, sie sind ein oder zwei Jahre später dran.

Aussaat: Entweder man sät direkt ins Beet oder man zieht Jungpflanzen heran. Der Zeitpunkt für Aussaat, Pflanzung und Ernte variiert von Sorte zu Sorte.

Kultur: Immer gut wässern! Mulch hält Feuchtigkeit im Boden. Elegant kann man Schädlinge fern-halten, wenn man Kohl mit Möhren, Tomaten oder Sellerie kombiniert. Salat soll Erdflöhe von Kohl-Jungpflanzen abschrecken.

Ernte: 8 bis 16 Wochen nach der Pflanzung, je nach Varietät. Kohl schmeckt roh als Salat, gekocht oder gedünstet.

Gesundheitstipp: Früher war Kohl ein Armeleute-Essen. Heute wird er als kalorienarm und den-noch reich an Vitamin C, Kalium, Magnesium und sekundären Pflanzenstoffen geschätzt. Bei Darmbeschwerden wirkt er Wunder!

Kasten: Kohlrabi – voll im Trend
Von allen Kohlsorten ist der Kohlrabi am beliebtesten. Vitamin- und mineralstoffreich ist er, selbst Kinder mögen den leicht süßen, nussigen Geschmack. Auch die Herzblätter schmecken lecker. Kohlrabi kann man wunderbar im Kübel oder auf dem Hochbeet heranziehen, es gibt frühe und späte Sorten. Die Blätter sind ein dekorativer Blattschmuck, bläulich überlaufen sind die von 'Blaro'. Diese Sorte eignet sich auch super fürs Hochbeet. In der Kultur gibt es keine großen Unterschiede zu den großen Kohl-Kollegen. Wichtig bei der Pflanzung: Die oberen Wurzeln sollen gerade so in der Ecke stecken, die Knolle den Boden nicht berühren.

 

Aussaat & Pflege von Kohl

Möhren

So sehen sie aus: Nein, nicht alle Möhren sind orange. Probieren Sie doch mal die gelbe Sorte 'Yellowstone' oder die violette 'Purple Sun'.

Der richtige Platz: Die Pfahlwurzel will nach unten, gut sind nicht verdichtete, tiefgründige Böden mit viel Humus oder Kompost.

Tipp für Hochbeetgärtner:
Die lockere Erde im Hochbeet sagt den Möhren zu. Zum Schutz vor Wühlmäusen sollte am Boden ein Gitter eingezogen sein.

Aussaat: Je nach Sorte sät man zwischen Anfang März bis Anfang Juli. Lange dauert die Keimung. Auf zu viel Dünger reagieren sie empfindlich. Zum Markieren kann man schnell keimende Radieschen dazwischen säen. Die sind nach drei Wochen bereits erntereif.

Kultur: Fleißig jäten, damit das Unkraut nicht leichtes Spiel hat. Beherzt ausdünnen, damit sich starke Wurzeln entwickeln. Die Jungmöhren sind besonders zart. Immer gut wässern. Ein engmaschiges Netz hält die Gemüsefliege fern.

Ernte: 2 bis 6 Monate dauert die Entwicklung.

Gesundheitstipp: Enthalten sind Provitamin A, Vitamin C, Kalium und Eisen. Sie schmecken roh, gekocht oder als Salat.

Aussaat & Pflege von Radieschen

Radieschen

So sehen sie aus: Kugelrund oder zapfenförmig. Die Farben variieren zwischen rot, violett ('Viola') bis gelb ('Zlata') und weiß ('Albena').

Genusstipp: Das grüne Kraut kann man für Pesto oder Kräuterquark verwenden.

Der richtige Platz: Locker und nahrhaft soll der Boden sein. Sie wachsen auch freudig im Balkonkasten.

Tipp für Hochbeetgärtner:
Sätzeweise kann man Radieschen im Hochbeet anpflanzen. Wer sie immer schön feucht hält, kann sie dann kontinuierlich ernten. Bitte darauf achten, welche Sorten eher für Frühjahr oder Sommer geeignet sind!

Aussaat: Zwischen Mitte Februar und August können sie ins Freiland, und zwar etwa 1 Zentimeter in den Boden, sie keimen oft schon nach einer Woche.

Kultur: Immer schön feucht halten. Unregelmäßige Wasserversorgung lässt die Knollen platzen. Gegen die Kohlfliege hilft ein Gemüseschutznetz oder Mischkultur.

Ernte: 4 bis 6 Wochen nach der Aussaat.

Gesundheitstipp: Die enthaltenen Senföle wirken antibakteriell und verdauungsfördernd. Radieschen schmecken am besten roh als Snack oder im Salat.

Bilder: nova-gawepa GmbH und Eigenmaterial

Pflanzschilder erleichtern die Unterscheidung der Jungpflanzen / Foto: Ruckszio - adobe.stock.com

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