Gründünger

Die Gründüngung stammt ursprünglich aus der Landwirtschaft. Gerade Monokulturen entziehen dem Boden wichtige Nährstoffe, die im kommenden Jahr dann fehlen. Des Weiteren ist eine im Winter brachliegende Fläche auch immer ein Opfer des Unkrautbefalls. Abhilfe schaffen Landwirte mit Pflanzen, die sie als Gründünger einarbeiten.

Möglich und sinnvoll ist die Gründüngung aber nicht nur auf dem Feld, sondern auch im heimischen Garten. Insbesondere Gemüsegärten oder -beete verlieren schnell an Nährstoffen. Die im Boden lebenden Organismen nutzen die abgemähten Gründüngungspflanzen, um eben diese Nährstoffe an den Boden zurückzugeben. Sie schließen mit der Gründüngung den natürlichen Kreislauf. Ideal dafür ist das qualitativ hochwertige Gründünger-Saatgut von Kiepenkerl, welches schnell und zuverlässig keimt. Die Unkrautbildung wird vermieden und es entstehen kräftige Pflanzen, die eine Vielzahl von Nährstoffen an die Erde zurückgeben. Je nach Pflanzenart kann die Aussaat der Gründüngersorten von März bis Oktober erfolgen. Gründüngung erfolgt also entweder als Nachsaat im Herbst oder als Vorsaat im Frühjahr mit frostverträglichen Pflanzen wie Phacelia oder Gelbsenf.

Wirkungsweise der Gründüngerpflanzen

Gründüngungspflanzen als Bodenverbesserer – aber warum und wie verbessern sie den Boden? Die Gründüngungspflanzen lockern mit ihren tief reichenden und kräftigen Wurzeln auch schwere, dicht Böden. So sparen Sie sich das Umgraben des Bodens und haben trotzdem keine Probleme mit verdichteten Schichten. Des Weiteren bietet das Bepflanzen der sonst kahlen Flächen dem Boden Schutz vor Wettereinflüssen. Bei Regen werden keine Nährstoffe ausgeschwemmt und bei Sonne trocknet die Erde langsamer aus.

Im Normalfall werden Gründüngungspflanzen hauptsächlich angepflanzt, um den Boden mit neuen Nährstoffen anzureichern und eine schlechte Ernte im darauffolgenden Jahr zu vermeiden. Die Pflanzen werden nach dem Abhacken oder Abfrieren untergearbeitet und von Bodenlebewesen - wie beispielsweise Regenwürmern - zerkleinert. Nach und nach entsteht bei diesem Prozess Humus, der die Nährstoffe dann wieder an die neuen Kulturen abgeben kann. Es sind also nicht die verwendeten Pflanzen, die für die Düngung verantwortlich sind, sondern die Bodenlebewesen. Ausschließlich Schmetterlingsblütler wie Lupinen und verschiedene Klee-Arten sind in der Lage selbstständig den Boden mit Stickstoff anzureichern. Dies gelingt ihnen mithilfe von sogenannten Knöllchenbakterien, die sich an den Wurzeln befinden.

Vorteile der Gründüngung

Im Bereich der Gründüngung können Sie viele verschiedene Pflanzen sowie Saatgutmischungen verwenden. Je nach Verwendungszeck eignen sich unterschiedliche Produkte. Nachfolgend sind einige dieser Zwecke mit dazugehörigen Pflanzen aufgelistet:

Rotklee als Gründüngung © groisboeck - stock.adobe.com
  • Stickstoffkonservierung: Um im Folgejahr möglichst viel Stickstoff im Boden gebunden zu haben, sollten Sie den TerraLife Stickstoff-Fixx oder den Alexandrinerklee Luzerne und Serradella sind wahre Alleskönner. Sie binden ebenfalls Stickstoff mithilfe der Knöllchenbakterien.
  • Tiefenlockerung: Schwere und verdichtete Böden können tiefgründig mit Leinsaat, Weißklee, Lupinen-Wicken-Mix, Ölrettich und Winterraps gelockert werden.
  • Unkrauthemmung: Um Unkraut zu hemmen oder zu unterdrücken, benötigen Sie schnellwachsende Gründüngungspflanzen. Phacelia, Buchweizen und Sommerwicken erfüllen dieses Kriterium ebenso wie die Tempo-Grün Mischung.
  • Krankheits- und Schädlingsvorsorge: Eine wahre Erholungskur bietet die Bodentherapie. Wenn Sie das Bakterien- und Pilzleben im Beet regulieren wollen, können Sie auf Gelbsenf zurückgreifen.
  • Gründüngung und Nutzpflanze: Gründüngungspflanzen können auch einen Nutzen als Tierfutter haben. Futterrüben, Futterkohl  und Luzerne sowie Serradella nähren Vieh, Feldsonnenblumen die Vögel und der Scheerkohl ist für den Menschen ein Gaumenschmaus.
Gelbsenf © zorgens - stock.adobe.com

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