Urban Gardening - Gärtnern im Topf

Urban Gardening - Gärtnern im Topf

Fürs Urban Gardening braucht man keinen Garten: Gemüse und Co. wachsen ohne Murren im Gefäß. Das eröffnet dem fantasievollen Gärtner tolle Gestaltungsmöglichkeiten!

Welche alternativen Bepflanzungsmöglichkeiten gibt es?

Eingesackt, eingedost, ab in die Kiste = easy garden! Ton- oder Kunststofftöpfe sowie Balkonkästen sind die „konventionelle“ Lösung, wenn man Grünzeug anbauen will. Mittlerweile gibt’s die Gefäße nicht mehr nur in Grau und Braun, sondern auch in vielen bunten Farben. Doch wer seine alten Töpfe nicht mehr mag, der verpasst ihnen einfach mit einem Anstrich ein neues Flair. Seien Sie kreativ, was die Gefäße angeht! Eine alte Zinkwanne, ein Stück Regenrinne, Wein- oder Holzkisten, ein Einkaufskorb ohne Henkel – all das ist fürs Wegwerfen viel zu schade und kann recycelt werden. Schauen Sie einfach mal nach, was Dachboden und Keller so zu bieten haben – Nachhaltigkeit kann ja so einfach sein!

Pflanzidee mit alten Schuhen
Kreatives Kräuterhochbeet
Blumen in Zinkwanne gepflanzt

Was muss ich bei Urban Gardening beachten?

Einige Bedingungen gibt es, wenn die Urban-Gardening-Kultur erfolgreich sein soll:

  • Die Pflanzgefäße brauchen am Boden Löcher, damit überschüssiges Regen- oder Gießwasser abfließen kann. Fehlen Öffnungen, werden sie einfach nachträglich angebracht; mit der Bohrmaschine bzw. Hammer und Nagel geht das ganz fix.
  • Damit der Abzug nicht mit Erde verstopft, legt man ein paar Tonscherben oder flache Steine über die Öffnungen. Eine zusätzliche Drainageschicht aus Kies oder Blähton kann ebenfalls nicht schaden. Zwischen Erde und Drainageschicht wird am besten ein wasserdurchlässiges Drainagevlies gelegt. Das verhindert, dass Erde nach unten ausgewaschen wird und die Drainageschicht langsam dicht wird.
  • Ein Untersetzer ist Pflicht, schließlich soll der Boden auf Balkon und Terrasse nicht mit Erde verschmutzt werden!
Etagenhochbeet auf dem Balkon
Gärtnern in Töpfen auf dem Balkon

Je größer desto besser

Pflanzen wollen ihre Wurzeln ausbreiten, nur dann können sie Wasser und Nährstoffe aufnehmen. Ist das nicht möglich, kümmert die Pflanzen – und auch die Ernte wird dann eher kümmerlich ausfallen. Aber Sie können einiges tun, dass es klappt mit dem Urban Gardening:

  • Gut geerdet: Versorgen Sie die Pflanzen optimal, etwa mit qualitativ hochwertigen und vorgedüngten Erden, die viel Wasser und viele Nährstoffe speichern können.
  • Gut gewählt: Wählen Sie Sorten aus, die zur Kultur im Kübel oder im Gefäß geeignet sind. Auf der Samentüte ist das grundsätzlich vermerkt! Auch Saatteppiche sind immer eine gute Wahl, denn bei ihnen ist die optimale Samenmenge pro Fläche garantiert.
  • Ausreichender Wurzelraum: Informieren Sie sich, wie viel Erde die verschiedenen Arten zum Wachsen brauchen. Mit ganz wenig Substrat sind beispielsweise Radieschen oder Salate zufrieden, da reichen etwa 10 cm tiefe Töpfe aus. Wurzelgemüse wie Möhren oder Rettiche benötigen natürlich möglichst hohe Töpfe. Bei Tomaten oder Paprika, die in die Höhe wachsen, sollte der Behälter möglichst standfest sein. Auch hier gibt es fürs Gärtnern im Topf besonders geeignete Sorten.
  • Geschickt platziert: Fehlt der Platz, um all Ihre Wunschgemüse unterzubringen? Dann setzen Sie auf Lösungen, die den Luftraum nutzen, etwa Pflanzregale, mehrstöckige Etageren oder Ampeln, die an die Wand oder an die Decke gehängt werden – Vertical Gardening in Reinkultur!

Zwei Fliegen mit einer Klappe

Wer neben gesundem Grün auch farbenfrohe Blütenpracht erleben möchte, hat viele Möglichkeiten:

  • Kompakt und bunt präsentiert sich die Kapuzinerkresse 'Tip Top Mischung'. Sie sieht nicht nur hübsch aus, die Blüten sind außerdem essbar und geben eine ansprechende Deko für Salat oder Dessert ab. Auch viele Nützlinge werden von den Blüten angezogen – und die schlagen dann Störenfriede wie Blattläuse in die Flucht.
  • Vielen bestäubenden Insekten können Sie mit der Blütenmischung 'Blütenreicher Balkonkasten' eine Freude machen. Mit dem Saatteppich ist das Ausbringen der Samen vollkommen unkompliziert: einfach auf die nötige Größe zuschneiden, gut anfeuchten, leicht mit Erde bedecken, andrücken, abschließend kräftig gießen und – fertig! Gärtnern kann ja so entspannt sein – Easy Gardening eben.
Kiepenkerl Kapuzinerkresse Tip Top Mischung
Blütenreicher Balkonkasten Blumenmischung

Was kann ich jetzt aussäen?

Sie haben noch nicht mit dem Anbau von frischem Grün begonnen? Hier einige Ideen für Töpfe und Gefäße:

Ganz vorne in der Rangliste der „schnellen Gemüse“ steht in jedem Fall das Radieschen. Schon bald nach der Aussaat sind die ersten Blätter zu sehen, bereits nach drei Wochen kann man die ersten Knollen ernten. Bunte Farbenvielfalt bietet das Radies 'Easter Egg Mix', bestehend aus roten, lilafarbenen, weißen und gelben Sorten. Alle vier schmecken würzig mild, eignen sich als Naschgemüse, aber auch in Salaten oder auf der Rohkostplatte. Es kann in Balkonkästen, Hochbeeten, Bodenbeeten, im Frühbeet oder im Gewächshaus von Frühjahr bis Herbst angebaut werden. Ebenso früh aussäen kann man viele Blattgemüse wie Spinat und Salat.

Hochbeet mit Gemüse und Blumen

Zur Direktsaat stehen ab März bereit:

  • Winterkresse, auch bekannt als Barbarakraut. Sie mag es sonnig bis halbschattig und schmeckt roh oder gekocht. Der hohe Vitamin-C-Gehalt macht die Pflanze zur optimalen Nahrungsergänzung in der Erkältungszeit!
  • Barbarakraut & Winterportulak kann man kombiniert als Saatteppich ausbringen. Das Vitamin-Potpourri ist auch hier garantiert. Genau das, was man jetzt im Frühjahr braucht.
  • Ideal für Töpfe eignet sich der Spinat Lazio: An einem sonnigen Standort ist er in Nullkommanichts erntereif und versorgt Sie neben Magnesium und Zink mit vielen Vitaminen. Für alle, die mit einer Frühjahrskur liebäugeln: Spinat ist äußerst kalorienarm!
  • Im Kielwasser der japanischen und thailändischen Küche machen mittlerweile auch Asia-Salate Furore. Gleich zwei Vertreter – die dickfleischige Sorte 'Mustard Red Giant', die sich für die Wok-Küche sowie Salate eignet, sowie der Pflücksalat 'Lollo bionda' mit hellgrünen, gekrausten Blättern – sind in der praktischen Spenderbox enthalten.

Gesundes Grün und eine farbenfrohe Blütenpracht in alternativen Pflanzgefäßen

Viele Möglichkeiten zur alternativen Bepflanzung wecken die Freude am Gärtnern und machen Lust auf mehr! Ob Gemüse, Kräuter oder Blumen - der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt!

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