Wintergemüse auf kleiner Fläche

Wintergemüse auf kleiner Fläche

Sommer, Sonne, Freiluftspaß - das steht jetzt für die meisten Gartenfreunde auf der Tagesordnung. Und nebenher werden hoffentlich fleißig die selbst angebauten Salate geerntet.

Aber haben Sie auch schon daran gedacht, dass es Zeit wird, für die kalte Jahreszeit vorzuplanen? Der Sommer kann leider nicht endlos dauern! Schließlich wollen wir ja auch noch im Herbst und Winter knackige Vitamine aus dem eigenen Garten genießen. Jetzt ist sozusagen höchste Eisenbahn, um die Ernte in die Wege zu leiten: Also ran an die Saattüte, und zwar an Sorten, die gut mit der Kälte zurechtkommen.

Die Auswahl ist größer, als man denkt. Und auf jeden Fall weit reichhaltiger, als es im Herbst die Gemüsetheke im Supermarkt vermuten lässt. Manche Leckereien wird man dort sogar nie zu Gesicht bekommen.

Salaternte von der Fensterbank © 13smile - stock.adobe.com

Welche Flächen eignen sich zum Anbau von Wintergemüse?

Nutzen Sie für den Anbau ganz einfach die Flächen, die abgeerntet sind. Und zwar nicht nur die im Beet, sondern auch die in Töpfen und Kästen, im Frühbeet oder im Gewächshaus. Die Kälte kann dem Wintergemüse nichts anhaben, im Gegenteil: Viele Vertreter brauchen Kälte um ihren Geschmack und ihr unverwechselbares Aroma zu entwickeln und zu wachsen. Auch das Ernten ist später kein Problem: An frostfreien Tagen kann man Salat, Wurzelgemüse und Co. ganz easy aus dem Boden ziehen.

Übrigens: Passend zu den kleinen Flächen auf Balkon und Terrasse gibt’s Saatteppiche und -bänder, die gerade die richtige Portionsgröße enthalten und sich kinderleicht auslegen lassen. Der richtige Abstand zwischen den Samenkörnern ist damit vorprogrammiert. Und Sie haben keine Arbeit mit Ausdünnen und anderen Pflegearbeiten. Sie können dem Wintergemüse sozusagen vom Liegestuhl beim Wachsen zuschauen. Ist das nicht ein verlockendes Angebot?

Welche Sorten eignen sich für den Anbau?

Die Winterlauchzwiebel ‚Tonda Musona‘ schmeckt zart und schmackhaft. Man kann sie (fast) ratzeputz verzehren: Die dunkelgrünen, hohlen Schlotten schmecken ab Herbst als Zugabe im Salat, im Kräuterquark, als Garnitur für Suppen und „einfach so“ auf´s Butterbrot. Daheim im eigenen Beet oder auch in Gefäßen auf der Fensterbank kann man sie ja immer ganz nach Bedarf abschneiden. Die kleine weiße Verdickung - die eigentliche Zwiebel - lässt sich dann im folgenden Frühjahr beispielsweise als Wokgemüse nutzen.

Bis Ende August haben Sie noch Zeit zum Aussäen. Platz ist in jedem Gefäß an einem windgeschützten, sonnigen bis halbschattigen Standort in lockerer und nährstoffreicher Erde.

leckere Lauchzwiebel© qwartm - stock.adobe.com

Salatrauke

Mindestens ebenso würzig, vielleicht etwas erdnussartig, schmeckt die Salatrauke ‚Ruca‘ - im Winter sehr vielseitig zu verwenden. Sie passt als Salatbeimischung, als Pizza-Auflage, gibt Fleisch, Fisch und Suppen das gewisse Extra. Schon vier Wochen nach der Aussaat kann man die ersten Blätter ernten. Und keine Sorge, selbst wenn es nur wenige Stängel sind:
Die haben’s aromamäßig in sich.

Gut ist auch für die Rauke ein sonniger bis halbschattiger Platz, eventuell muss man sie bei niedrigen Temperaturen mit etwas Wärmevlies abdecken. Auch hier gilt wieder: Das Saatband macht den Anbau denkbar einfach.

Die aromatische Würze der Salatrauke© fabiomax - stock.adobe.com

Eignen sich Radieschen als Wintergemüse?

Wer sagt denn, dass man Radieschen nur im Frühjahr schnabulieren kann? Hübsch sieht die Radieschenmischung ‚Celesta & Pearl‘ mit roten und weißen Radieschen aus. Wunderbar lassen sie sich mit ihrem mildwürzigen Geschmack mit allen Salaten kombinieren. Lecker schmecken sie auch mit Butter und etwas Salz auf dem Brot. Supereasy ist die Aussaat mit dem Saatteppich, der Abstand stimmt da immer. Und bei einer Größe von 15 x 150 Zentimeter warten ganz schön viele Radieschen darauf, vernascht zu werden!

Es versteht sich von selbst, dass sie platzfest sind - schließlich soll den Genuss auch optisch nichts schmälern. Wer bis September sät, kann nach etwa acht Wochen ernten. Übrigens: Auch das Immunsystem profitiert vom Genuss der kleinen Knollen: Außer Kalium, Kalzium, Eisen und den Vitaminen A, B1, B2 und C enthalten sie Senföle. Die tragen zum würzigen Geschmack bei, wirken daneben aber auch antibakteriell und können vor Infektionen schützen. Da hat die Herbsterkältung keine Chance!

Leckere Radieschen auf dem Brot© RitaE - pixabay.com

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