Kulturprobleme beim Anbau von Rosmarin

Aus der mediterranen Küche ist der Rosmarin nicht wegzudenken. Mit seinem leicht bitteren, harzigen Aroma eignet er sich hervorragend für Gerichte aller Art. Dazu zählen sowohl Fisch- und Fleischgerichte als auch Suppen oder Beilagen wie Rosmarinkartoffeln. Bereits in der Antike wusste man die ätherischen Öle des Rosmarins zu nutzen. Ein Anbau im eigenen Garten lohnt sich, denn das Kraut aus dem Mittelmeerraum kann sowohl frisch als auch getrocknet verwendet werden. Damit die Ernte erfolgreich verläuft, müssen Schädlingsbefälle Krankheiten bei der Pflege rechtzeitig erkannt und bekämpft werden. Deswegen haben wir hier eine Liste mit den häufigsten und wichtigsten Kulturproblemen zusammengestellt.

Kulturprobleme vermeiden durch korrekten Anbau

Wussten Sie, dass Sie viele Krankheiten und Schädlinge bereits durch einen korrekten Anbau und durch vorbeugende Maßnahmen vermeiden können? Wir empfehlen Ihnen daher einen Blick auf unsere Kulturanleitung für Rosmarin zu werfen.

Zur Kulturanleitung für Rosmarin

Schädlinge/Insekten bei Rosmarin

Blattläuse bei Rosmarin (u.a. Aphis fabae, A. frangulae, Myzus persicae, Cavariella aegopodii, Brachycorynella asparagi, Pemphigus bursarius)

Blattläuse bei Rosmarin (u.a. Aphis fabae, A. frangulae, Myzus persicae, Cavariella aegopodii, Brachycorynella asparagi, Pemphigus bursarius)

Beschreibung: Blattläuse werden zwischen 2 und 4 mm groß und haben stechende Mundwerkzeuge, mit denen sie Pflanzensaft aus den Pflanzen saugen. Je nach Art können die kleinen Tiere grün, gelb, rot oder schwarz gefärbt sein. Einige Blattläuse haben Flügel, andere sind flügellos. Manche Arten haben am Hinterteil zwei kleine Röhrchen, die nach hinten zeigen. Die Läuse durchlaufen vier Larvenstadien, nach denen sie sich jeweils häuten. Eine Vermehrung kann sowohl geschlechtlich als auch ungeschlechtlich erfolgen. Bei einem Blattläusbefall verfärben sich die Pflanzen, verformen sich und verkümmern. Zudem kann es bei der Pflanze durch den Befall zu Wuchsverzögerungen kommen. Die Blattläuse scheiden klebrigen Honigtau aus. Mit diesem sind die Blattoberflächen benetzt. Auf dem Honigtau können sich Schwärzepilze ansiedeln, was zu weiteren Erkrankungen führen kann. Des Weiteren können Blattläuse weitere Krankheiten übertragen.

Prävention: Auf zu hohe Stickstoffgaben sollte möglichst verzichtet werden, da diese einen Befall fördern.

Bekämpfung: Der Einsatz von zugelassenen Insektiziden ist möglich, kann je nach Wirkstoff aber auch Nützlinge schädigen. Es ist von Vorteil, natürliche Feinde der Blattlaus zu schützen. Dazu zählen Marienkäfer, Spinnen, Larven der Flor- und der Schwebfliege, Schlupfwespen, Raubwanzen, Ohrwürmer, Singvögel, Blumenwanzen, Gallmücken, Heupferde, Florfliegen und Larven der Schwebfliegen.

Feldmaus bei Rosmarin (Microtus arvalis)

Feldmaus bei Rosmarin (Microtus arvalis)

Feldmaus bei Rosmarin (Microtus arvalis)

Beschreibung: In der Regel werden Feldmäuse bis zu ca.12 cm groß und haben eine gelbgraue bis braungraue Fellfarbe. Ihre Schwanzlänge beträgt in etwa ein Drittel ihrer Körperlänge. Zu finden sind sie vor allem in mittelschweren, durchlässigen Böden, da sie unter der Erde in Tunnelbauten leben. Pro Jahr können mehrere Würfe mit bis zu 13 Jungtieren erfolgen. Die Feldmaus verursacht vor allem Schäden während der Lagerung. In Kellern oder Schuppen frisst sie das eingelagerte Gemüse an. Ab und zu frisst das Tier auch Samen oder junge Pflanzen.

Prävention: Natürliche Fraßfeinde stellen unter anderem Eulen und Greifvögel dar. Hierbei lohnt es sich für Greifvögel entsprechende Sitzstangen im Garten aufzustellen.

Bekämpfung: Eine Bekämpfung sollte bestenfalls im späten Winter bis Frühjahr erfolgen, da die Mäuse zu dieser Zeit wenig Nahrung finden. Durch das Bearbeiten des Bodens werden die unterirdischen Tunnel zerstört, in denen die Tiere leben. Auch Lebendfallen kommen für die Bekämpfung in Frage und zählen zu den humaneren Bekämpfungsmethoden.

Große Wühlmaus/Schermaus bei Rosmarin (Arvicola terrestris)

Große Wühlmaus/Schermaus bei Rosmarin (Arvicola terrestris)

Beschreibung: Wie es der Name bereits andeutet, erreicht die Große Wühlmaus eine Größe von bis zu 18 cm. Ihr Fell hat eine hellbraune bis dunkelbraune Färbung und ihre Schwanzlänge entspricht in etwa der Hälfte ihrer Körperlänge. Am liebsten bauen die Mäuse ihre unterirdischen Tunnel in lockeren und feuchten Böden. Gleichbleibende Wetterperioden begünstigen eine Fortpflanzung der Großen Wühlmaus, sodass mehrere Würfe pro Jahr mit bis zu 14 Jungtieren durchaus möglich sind. An den Wurzeln von betroffenen Pflanzen sind Fraßspuren zu finden, die an Rillen erinnern. Zudem lassen sich die Pflanzen ohne großen Kraftaufwand aus der Erde ziehen und verwelken zumeist.

Prävention: Natürliche Fraßfeinde stellen unter anderem Eulen und Greifvögel dar. Hierbei lohnt es sich für Greifvögel entsprechende Sitzstangen im Garten aufzustellen.

Bekämpfung: Eine Bekämpfung sollte bestenfalls im späten Winter bis Frühjahr erfolgen, da die Mäuse zu dieser Zeit wenig Nahrung finden. Durch das Bearbeiten des Bodens werden die unterirdischen Tunnel zerstört, in denen die Tiere leben. Auch Lebendfallen kommen für die Bekämpfung in Frage und zählen zu den humaneren Bekämpfungsmethoden.

Mottenschildläuse/Weiße Fliege bei Rosmarin (u.a. Bemisia tabaci, Aleyrodes proletella, Trialeurodes vaporariorum)

Mottenschildläuse/Weiße Fliege bei Rosmarin (u.a. Bemisia tabaci, Aleyrodes proletella, Trialeurodes vaporariorum)

Beschreibung: Die Weiße Fliege hat ihren Namen von ihrem weißlichen Aussehen, welches durch einen weißen Wachsstaub, der sich über dem Körper und den Flügeln verteilt, ausgelöst wird. Sie sind nur 1 bis 2 mm groß und besitzen stechende Mundwerkzeuge, mit denen sie den Pflanzensaft aussaugen können. Die Larven durchlaufen mehrere Stadien, bevor sie sich zu Fliegen entwickeln. Den Winter überstehen sie verpuppt. Pro Jahr kann die Weiße Fliege mehrere Generationen hervorbringen. Mottenschildläuse setzen sich an die Pflanzen und saugen dort den Pflanzensaft direkt aus den Leitungsbahnen. Somit schädigen sie die Pflanze, in dem sie ihr Assimilate (energiereiche, körpereigene Stoffe, die bei der Photosynthese entstehen) entziehen, die für die Biomasseproduktion (Masse, die der Organismus produziert) benötigt werden. Zudem hinterlassen die Läuse sogenannten Honigtau, welcher zum einen die Pflanzen verklebt und zum anderen weitere Erreger anderer Krankheiten anzieht. Aber auch die Weiße Fliege selbst kann andere Krankheiten übertragen.

Prävention: Um eine Verbreitung der Weißen Fliege möglichst zu vermeiden, sollten alte Pflanzenreste immer schnell entfernt werden. Zudem ist eine Förderung von Nützlingen (wie beispielsweise der Schlupfwespe) von Vorteil.

Bekämpfung: Ein Einsatz von Insektiziden (chemische Wirkstoffe, die Schädlinge abtöten) ist möglich. Im Gewächshaus kann ein frühzeitiger Einsatz von Encarsia formosa (Schlupfwespe) den Befall vollständig bekämpfen.

Beschreibung: Die Weiße Fliege hat ihren Namen von ihrem weißlichen Aussehen, welches durch einen weißen Wachsstaub, der sich über dem Körper und den Flügeln verteilt, ausgelöst wird. Sie sind nur 1 bis 2 mm groß und besitzen stechende Mundwerkzeuge, mit denen sie den Pflanzensaft aussaugen können. Die Larven durchlaufen mehrere Stadien, bevor sie sich zu Fliegen entwickeln. Den Winter überstehen sie verpuppt. Pro Jahr kann die Weiße Fliege mehrere Generationen hervorbringen. Mottenschildläuse setzen sich an die Pflanzen und saugen dort den Pflanzensaft direkt aus den Leitungsbahnen. Somit schädigen sie die Pflanze, in dem sie ihr Assimilate (energiereiche, körpereigene Stoffe, die bei der Photosynthese entstehen) entziehen, die für die Biomasseproduktion (Masse, die der Organismus produziert) benötigt werden. Zudem hinterlassen die Läuse sogenannten Honigtau, welcher zum einen die Pflanzen verklebt und zum anderen weitere Erreger anderer Krankheiten anzieht. Aber auch die Weiße Fliege selbst kann andere Krankheiten übertragen.

Prävention: UUm eine Verbreitung der Weißen Fliege möglichst zu vermeiden, sollten alte Pflanzenreste immer schnell entfernt werden. Zudem ist eine Förderung von Nützlingen (wie beispielsweise der Schlupfwespe) von Vorteil.

Bekämpfung: Ein Einsatz von Insektiziden (chemische Wirkstoffe, die Schädlinge abtöten) ist möglich. Im Gewächshaus kann ein frühzeitiger Einsatz von Encarsia formosa (Schlupfwespe) den Befall vollständig bekämpfen.

Schnecken bei Rosmarin (u.a. Deroceras reticulatum, Tandonia budapestensis, Arion rufus, Arion hortensis)

Schnecken bei Rosmarin (u.a. Deroceras reticulatum, Tandonia budapestensis, Arion rufus, Arion hortensis)

Beschreibung: Schnecken bevorzugen feuchte Umgebungen, da sie selbst zu 85 % aus Wasser bestehen. Sie bewegen sich wellenartig vorwärts und hinterlassen eine schimmernde Schleimspur. Diese ist oftmals auch ein erstes Indiz für einen Befall. Je nach Art sehen Schnecken sehr unterschiedlich aus und unterscheiden sich auch in der Größe. An die Oberfläche kommen sie zumeist bei schlechtem Wetter. Eine Fortpflanzung findet über Eiablage im Boden statt. Überwintern können Schnecken sowohl als Ei oder in ausgewachsener Form. Ein Schneckenbefall lässt sich vor allem an Fraßlöchern und Schabefraß feststellen, der unregelmäßig über die Pflanze verteilt ist. Dabei können alle Pflanzenteile (sowohl über als auch unter der Erde) betroffen sein. In der Regel werden Jungpflanzen bevorzugt, da deren Gewebe besonders viel Wasser enthält. Nicht selten fressen die Schnecken in solchen Fällen die gesamte Pflanze. Wenn Samen an- oder gar ganz aufgefressen werden, kann es sein, dass einige Pflanzen gar nicht auflaufen (Phase im Pflanzenwachstum, wenn der Keimling die Erdoberfläche durchstößt).

Prävention: Um einem Schneckenbefall vorzubeugen, sind verschiedene Herangehensweisen möglich. So hilft eine regelmäßige Bodenbearbeitung genauso wie ein Schneckenzaun oder eine Drainage. Zudem sollten natürliche Fressfeinde gefördert werden. Dazu zählen Igel, Tigerschnegel, Spitzmäuse, Laufenten, Singdrossel, Steinläufer, Spitzmäuse, Weinbergschnecken (fressen die Eier von Nackschnecken), Molche, Goldlaufkäfer, Igel, Frösche, Erdkröten und Blindschleichen.

Bekämpfung: Ein Einsatz von Molluskiziden (chemische Wirkstoffe, die gegen Weichtiere eingesetzt werden) oder Nematoden ist möglich.

Japankäfer bei Rosmarin (Popillia japonica)

Japankäfer bei Rosmarin (Popillia japonica)

Beschreibung: Der ursprünglich aus Asien stammende Japankäfer richtet schwere Schäden an Kultur- und Wildpflanzen an. Der Japankäfer ist 8 bis 12 mm lang. Die Oberseite der Flügel erscheint metallisch kupferfarben, während Kopf und Körper gold-grün schimmern. Gut ist der Japankäfer an den weißen Haarbüscheln zu erkennen, von denen dieser je fünf kleine auf beiden Seiten des Hinterleibs und zwei größere am Körperende trägt. Der Japankäfer gehört zur Familie der Blatthornkäfer (Scarabaeidae) und ähnelt in Aussehen und Biologie dem Juni- oder Gartenlaubkäfer. Daher besteht eine Verwechslungsgefahr. Im Gegensatz zum Japankäfer besitzt dieser aber nicht die typischen weissen Haarbüschel.

Die Engerlinge leben im Boden feuchter Wiesen und ernähren sich vorwiegend von Gras- und Kräuterwurzeln. Dies kann einen deutlichen Schaden an Grasflächen oder Kräutern bedeuten. Nachdem sich die Larven verpuppt haben, schlüpfen zwischen Mai und Juni die adulten Japankäfer. Die Hauptflugzeit der Japankäfer liegt zwischen Mitte Mai und Mitte August. Erwachsene Käfer fressen die Blätter der Pflanze an – teilweise bis auf die Zweige, so dass Blattskelette (Skelettierfraß) entstehen können. Befallene Pflanzenteile färben sich braun und können abfallen. Wenn eine Pflanze Blüten vorweist, sind diese ebenfalls nicht vor zusätzlichen Fraßspuren des Käfers geschützt. Interessanterweise ist zu beobachten, dass sie scheinbar einzelne Pflanzen gänzlich kahlfressen, während benachbarte Pflanzen kaum Schädigungen aufweisen.

Prävention: Es sollte eine mechanische Bodenbearbeitung im frühen Herbst erfolgen. Dies vermindert die Überlebenschance von bodennah fressenden Larven. Im Rahmen dieser Bearbeitung sollten diese Larven erfasst werden. Vermeiden Sie eine Bewässerung von Grasflächen zur Hauptflugzeit, da sich so die Attraktivität für eine Eiablage der Weibchen vermindert. Weiterhin kann eine höhere Rasenschnitthöhe Ausbreitung und Vermehrung des Japankäfers entgegenwirken. Sie können Wirtspflanzen und den umliegenden Boden visuell überwachen. Wenn Sie einen Befall feststellen, sollte dieser unbedingt dem zuständigen Pflanzenschutzdienst gemeldet werden (siehe Abschnitt „Bekämpfung“).

Bekämpfung:  Verschiedene Nützlinge wie u.a. Vögel, Maulwürfe, Spitzmäuse, Rollwespen und Laufkäfer fressen die Larven im Boden. Gegen die Larven können außerdem Bakterien (Paenibacillus popilliae), parasitische Nematoden (u.a. Steinernema sp, Heterorhabditis sp.) oder entomopathogene Pilze (Beauveria bassiana, Metarhizium anisopliae) eingesetzt werden. Kleine Ansammlungen der Käfer können mit Lockstofffallen (Pheromone) und durch mechanisches Absammeln bekämpft werden.

Da eine Ausbreitung in Europa unbedingt zu vermeiden ist, sollte bei dem Verdacht auf einen Befall mit dem Japankäfer dieser eingefangen (z.B. in einem Schraubglas) und der zuständige Pflanzenschutzdienst informiert werden. Die Kontaktangaben finden Sie unter www.bvl.bund.de.

Pilzerkrankungen bei Rosmarin

Keimlingskrankheiten bei Rosmarin (Olpidium brassicae, Pythium debaryanum, Rhizoctonia solani, Fusarium spp., Phytophthora spp., Thielaviopsis basicola)

Beschreibung: Unter der Keimlingskrankheiten wird das Zusammenkommen mehrerer verschiedener phytopathogener (Pflanzenkrankheiten hervorrufender) Pilze und Bakterien verstanden. In der Regel lösen dabei vor allem Bodenpilze diese Krankheiten aus. Die Erreger können sowohl über das Gießwasser als auch durch befallenes Saatgut oder verunreinigte Gartenutensilien übertragen werden. Häufig aber sitzen die Pilze auf Pflanzenresten am Boden und gehen von dort aus auf die Keimlinge über. Bei heißen Wetterlagen sowie erhöhter Luftfeuchtigkeit oder Luftmangel steigt das Risiko einer Infektion. Ein Symptom der Keimlingskrankheiten ist, dass die Saat zu unterschiedlichen Zeitpunkten aufläuft (wenn das Saatgut aufläuft, bedeutet das, dass die Keimlinge an der Bodenoberfläche sichtbar werden). Zudem werden Keimlinge so stark geschwächt, dass sie welken und absterben. Der untere Teil des Stängels bis hin zum Wurzelbeginn weist entweder eine braune bis schwarze Färbung auf oder erscheint glasig. Außerdem kann es zu wässrigen Stellen und Einschnürungen kommen. Der Boden auf dem die Keimlinge wachsen, ist mit weiß- bis graugefärbten Hyphen (Pilzfäden) überzogen. Diese erinnern an ein Spinnennetz. Manche Pflanzen überstehen eine Erkrankung, sind jedoch anschließend verkümmert und bringen nur minderwertige Setzlinge hervor.

Prävention: Um Keimlingskrankheiten möglichst zu vermeiden, ist eine hygienische Reinigung von Arbeitsgeräten und Aufbewahrungsutensilien enorm wichtig. Größere Erdklumpen sollten zu feiner Erde auseinandergebrochen werden. Zudem ist es möglich, verseuchten Boden zu dämpfen (unter Bodendämpfung versteht man das Einleiten von Wasserdampf in den Boden, sodass schädliche Mikroorganismen abgetötet werden).

Bekämpfung: Für den Haus- und Kleingarten stehen keine Bekämpfungsmaßnahmen zur Verfügung.

Echter Mehltau an Cucurbitaceaen bei Rosmarin (Golovinomyces cichoracearum var. cichoracearum (=Erysiphe cichoracearum), Podosphaera fuliginea (=Sphaerotheca fuliginea))

Beschreibung: Der Pilz setzt sich auf der Oberseite der Blätter fest. Dort dringt dieser mit Haustorien (Saugorgane, die Nährstoffe und Wasser aus einem anderen Individuum saugen) in die Zellschichten ein. Die Oiden (Sporen), welche auf dem Myzel (Pilzgeflecht) sitzen, werden durch Wind weitergetragen. Echter Mehltau ist erkennbar an dem weißen Pilzrasen, der sich über Triebe, Blätter und Stiele der Pflanze ausbreitet. Mit der Zeit verfärbt sich dieser braun. Bevor das Myzel entsteht, bilden sich jedoch Flecken auf den Blättern. Diese haben zu Beginn bis zu 2 cm Durchmesser, werden jedoch immer größer bis schließlich keine Abgrenzungen zueinander mehr erkennbar sind. Die Blätter der Pflanze trocknen aus und verwelken. Zum Ende der Vegetationsperiode bilden sich zudem die Chasmothecien (Fruchtkörper), in denen die Ascosporen (Sporen, die der Fortpflanzung dienen) enthalten sind. Diese helfen dem Echten Mehltau unter anderem beim Überwintern, sofern dies nicht in Form des Myzels in Knospen des Rosmarins geschieht.

Prävention: Es wird empfohlen, auf tolerante Sorten zurückzugreifen.

Bekämpfung: Durch eine verstärkte Wasserversorgung können die Oiden geschädigt werden. Zudem kann Echter Mehltau mit Hilfe von Fungiziden (biologische oder chemische Wirkstoffe, die Pilze oder ihre Sporen abtöten) bekämpft werden.

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