Physiologische Störungen bei Pflanzen

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Umweltbedingungen haben Einfluss auf die Physiologie – den Stoffwechsel – der Pflanzen. Jede Pflanze hat bestimmte Ansprüche an die Temperatur von Boden und Luft, an die Versorgung mit Wasser und Nährstoffen, an den pH-Wert des Bodens und an das Lichtangebot. Wenn die Umweltbedingungen zu weit davon abweichen, kommt es zu Störungen im Stoffwechsel der Pflanzen. Eine normale Entwicklung ist dann nicht mehr möglich.

Die auf diese Weise entstehenden Schäden werden als physiologische Störungen bezeichnet. Auch die Bezeichnung "abiotische Schäden" wird in diesem Zusammenhang oft genutzt, da die Pflanzenschäden durch die unbelebte Natur verursacht werden. Typische physiologische Störungen bei Pflanzen sind:

  • eine zu frühe oder zu späte Blüte durch den Einfluss von Wärme oder Kälte
  • Abwerfen der Blüten und Früchte
  • Absterben von Triebspitzen oder Blütenknospen durch Nährstoffmangel
  • Wurzeldeformationen durch verdichtete Böden
Dahlienblüte mit Herbstfrost

Werden Dahlien im Herbst von Nachtfrost überrascht, färben sich durch den Kälteschaden die Blätter fast schwarz und hängen schlaff herunter.

Aufgeplatzte Tomaten

Sind Tomaten erst längerer Trockenheit ausgesetzt und bekommen dann wieder viel Wasser, platzen die Früchte auf.

Tipps und Ratschläge für ausgewählte physiologische Störungen

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