Kräutersamen von Kiepenkerl

Wenn Sie geschmackliche Abwechslung in Ihre Küche bringen möchten, können Sie bedenkenlos zu den Kräutersamen von Kiepenkerl greifen. Unser Sortiment bietet Saatgut für viele verschiedene Gewürzkräuter, die mit ihrem individuellen Aroma jedem Gericht eine besondere Note verleihen – ganz gleich, ob Sie es lieber pikant oder mediterran mögen.

Kräuter bieten die verschiedensten Aromen und sind leicht kultivierbar

Zu den Klassikern in der Küche gehören Petersilie, Schnittlauch, Liebstöckel, Dill und Pfefferminze. Auch Bohnenkraut, Majoran, Kerbel, Ysop und Pimpinelle sind als Würz- und Heilkräuter schon lange bei uns bekannt. Basilikum, Anis und Rosmarin sind Kräuter der mediterranen Küche, während Zimt und das Thai-Basilikum eine markante orientalische Note aufweisen.

Die Kultur von Kräutern geht leicht von der Hand, sei es im Haus, auf dem Balkon bzw. der Terrasse oder im Beet. Solange das Gefäß ausreichend groß ist, ein qualitatives Substrat verwendet wird und eine regelmäßige Wasserversorgung sichergestellt ist, können beinahe alle Kräuter in Kübeln und Töpfen angebaut werden. Besonders einfach ist die Kultur, wenn auf Saatscheiben oder Saatbänder zurückgegriffen wird, da die Saatbettbereitung und das Vereinzeln der Pflanzen entfällt.

Das Kräutersortiment von Kiepenkerl im Überblick

Für den Eigenanbau steht von Kiepenkerl jede Menge Saatgut für alle beliebten Kräuterarten in Top-Qualität zur Verfügung. Hier unser Kräutersortiment im Überblick:

Weitere Kräutersamen von Kiepenkerl

Bei neueren Kräutersorten handelt es sich meist um Kreuzungen aus zwei unterschiedlichen Sorten. Man spricht dann von F1-hybriden Samen. Allerdings ist bei diesen Samen nicht sicher, ob die nächste Pflanzengeneration, welche aus F1-hybriden Samen gezogen wird, auch die gleichen erblichen Eigenschaften besitzt wie die vorangegangene Generation. Diese Sicherheit ist nur bei samenfestem Saatgut gegeben. Von Kiepenkerl können Sie samenfestes Saatgut vorrangig für alte und bewährte Kräutersorten kaufen, aber auch von einigen neueren Sorten.

Bei der normalen Handsaat muss immer auch auf die Abstände zwischen den einzelnen Samenkörnern geachtet werden, damit die aufkommenden Pflanzen später nicht zu dicht stehen und unnötig vereinzelt werden müssen. Wenn Sie allerdings bei der Aussaat auf Saatbänder zurückgreifen, brauchen Sie nicht auf den richtigen Abstand zu achten. Die Samen sind auf dem umweltfreundlichen Trägermaterial bereits im richtigen Abstand angeordnet und werden mit diesem in die Erde eingebracht. Das erleichtert nur nicht nur die Aussaat, sondern sorgt auch für komplett gerade Zeilen im Kräuterbeet.

Kräuter auf der Fensterbank zu kultivieren, hat eine lange Tradition. Die beliebten Würzmittel sind auf diese Weise stets griffbereit zum Verfeinern von Speisen und fügen sich auch optisch gut in nahezu jedes Küchenarrangement ein. Die meisten Kräuter können problemlos auf der Fensterbank herangezogen werden, solange ausreichend Licht vorhanden ist, die Umgebungstemperatur weder zu hoch noch zu tief ausfällt und die Pflanzen regelmäßig beerntet werden, damit sie nicht zu ausufernd wachsen. Da die Fensterbank aber immer auch die Größe der Pflanzgefäße vorgibt, sollten Sie prüfen, wie groß diese für eine erfolgreiche Topfkultur sein müssen.

In der Küche sind Kräuter nicht wegzudenken. Ob Petersilie hierzulande, Estragon in der französischen Küche, Rosmarin in der mediterranen oder Koriander in der orientalischen Küche: Kräuter sorgen allerorts für das gewisse Etwas in kalten und warmen Speisen. Die Aromen sind so vielfältig und unterschiedlich, dass für jeden Geschmack etwas dabei. Zahlreiche klassische, aber auch exotische Küchenkräuter können Sie mit den hochwertigen Kräutersamen von Kiepenkerl im Eigenanbau kultivieren. Denn gerade frisch geerntet haben Kräuter die meisten Aromastoffe.

Egal ob Sie Fleisch, Fisch oder Gemüse grillen – mit den passenden Kräutern können Sie Ihren Grillgerichten eine besonders individuelle Note verleihen. Auch in Salaten oder Marinaden, die dazu serviert werden, sind Kräuter ein fester Bestandteil. Entsprechend finden Sie in unserem Sortiment auch beliebte Grillkräuter, so zum Beispiel Schnittlauch, Dill, Rosmarin oder Koriander, und das teils in Form alter Sorten mit viel Tradition oder auch als Bio-Saatgut. So wird der nächste Grillabend mit Kräutern aus der eigenen Ernte zu einem umso größeren geschmacklichen Erlebnis!

Um in den Genuss eines frischen Kräutertees zu kommen, braucht es nicht viel: Blätter, Blüten, Früchte oder Wurzeln des jeweiligen Krauts, diese entweder frisch oder getrocknet, dazu heißes Wasser zum Übergießen und ein paar Minuten Geduld – fertig ist ein aromatischer Teeaufguss, der für Entspannung und Wohlbefinden sorgt oder anregend und belebend wirkt. Wer dabei auf Kräuter aus eigener Ernte zurückgreifen möchte, wird im Kräutersortiment von Kiepenkerl fündig. Hier finden sich alle beliebten und bekannten Teekräuter, sei es Pfefferminze, Kamille, Fenchel, Baldrian und andere.

In Kräutern stecken nicht nur die intensiven Aromastoffe zum Würzen und Verfeinern. Vielmehr können die enthaltenen ätherischen Öle oft auch eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Salbei und Thymian werden zum Beispiel bei Erkältungsbeschwerden eingesetzt, während Lavendel positiv für den Kreislauf sei kann. Bei Verstimmungen des Magen-Darm-Traktes kommen wiederum Pfefferminze oder Löwenzahn ins Spiel und bei Stress und Schlafstörungen Baldrian, Kamille und Johanniskraut. Wer es also erst mal auf natürlichem Weg versuchen möchte, bevor er zu chemischen Mitteln greift, kann sich nach hochwertigem Saatgut für zahlreiche Heilkräuter im Kiepenkerl-Shop umsehen.

Beliebte Kräutersamen von Kiepenkerl

In unserem Kiepenkerl-Sortiment ist eine Vielzahl verschiedener Kräuter vertreten, passend für jeden Geschmack und jeden Verwendungszweck. Drei beliebte Kräutersamen stellen wir Ihnen im Folgenden vor.

Petersilie ‚Mooskrause 2/Grandeur‘

Diese Petersiliensorte ist nicht nur ertragreich, sondern auch besonders aromatisch. Ihre Blattstiele sind dicht gekraust und von kräftiger dunkelgrüner Farbe. Die ‚Mooskrause 2/Grandeur‘ kann problemlos im Beet oder in Gefäßen kultiviert werden. Sie ist mehrjährig und gut geeignet für die Wintertreiberei im Gewächshaus oder auf der Fensterbank. Unter diesen Bedingungen kann sie ab dem Frühsommer und sogar über den Winter bis zum nächsten Frühling geerntet werden.
Bio-Saatgutnein
Winterhartnein
Inhalt reicht fürca. 350 Pflanzen
Gefäßkulturja
Aussaat VorkulturMärz bis Mai
Aussaat DirektsaatMai bis August
ErntezeitApril bis November

Basilikum ‚Genoveser‘

‚Genoveser‘ ist eine einjährige, großblättrige Sorte, die sehr viel Blattmasse entwickelt. Ständig kommen neue Triebe und Blätter nach, die für Salate, Rohkost und Gemüse, aber auch für Suppen und Fleisch verwendet werden können. Der intensive Geschmack dieses Basilikums ist beliebt und wird sehr geschätzt.
Bio-Saatgutnein
Winterhartnein
Inhalt reicht fürca. 150 Pflanzen
Gefäßkulturja
Aussaat VorkulturMärz bis Mai
Aussaat DirektsaatMai, Juni
ErntezeitSeptember bis November

Dill ‚Tetra-Dill‘

Bei ‚Tetra-Dill‘ handelt es sich um eine dekorative Dillsorte mit dichtem Laub, die äußerst standfest und ertragreich ist. Geruch und Geschmack sind besonders aromatisch. Die Samen können problemlos auch in Hochbeete und Gefäße ausgesät werden. Die jungen Blätter, halbreifen Dolden, Triebspitzen und Samen sind entweder getrocknet oder frisch verwendbar. Sie eignen sich besonders zum Würzen von Salaten, Gemüse, Suppen und Soßen. Auch zum Einlegen von Gurken wird gerne auf diese Dillsorte zurückgegriffen.
Bio-Saatgutnein
Winterhartnein
Inhalt reicht fürca. 200 Pflanzen
Gefäßkulturja
Aussaat VorkulturMärz bis Mai
Aussaat DirektsaatMai bis August
Erntezeitganzjährig

Alle Kräutersamen von Kiepenkerl auf einen Blick

Bringen Sie aromatischen Schwung in Ihre Küche mit den Kräutersamen von Kiepenkerl! Hier können Sie unser komplettes Sortiment einsehen und Ihre Lieblingssorten zum Bestellen auswählen:

Häufige Fragen rund um die Kultivierung von Kräutern

Wo kann man Kräuter pflanzen?

Ob im Beet, im Kübel oder im Balkonkasten: Kräuter können überall gepflanzt werden. Wer ganz wenig Platz hat, kann auf eine Kräuterspirale zurückgreifen und somit auf engstem Raum viele verschiedene Kräuter anpflanzen. Kräuter, die es feucht mögen (zum Beispiel Pfefferminze, Brunnenkresse oder Melisse) nehmen unten in der Spirale Platz. Trockenheit liebende Kräuter wie Rosmarin, Thymian und Lavendel kommen nach oben.

Müssen Kräuter gedüngt werden?

Eine pauschale Antwort auf diese Frage gibt es leider nicht, sondern es ist abhängig vom jeweiligen Kraut, ob Düngen sinnvoll ist oder nicht. Kräuter, die viele Nährstoffe benötigen, profitieren in ihrem Wachstum natürlich von Düngergaben, am besten in Form eines organischen Düngers. Hierzu zählen beispielsweise Petersilie, Basilikum oder Schnittlauch. Anders verhält es sich bei Kräutern, die weniger anspruchsvoll sind und vorzugsweise auf kargen Böden wachsen (zum Beispiel Rosmarin, Salbei und nahezu alle Wildkräuter). Diese zu düngen, würde mehr Schaden als Nutzen anrichten.

Wann werden Kräuter am besten geerntet?

Am besten ist es, Kräuter kurz vor ihrer Blüte zu ernten, da zu diesem Zeitpunkt ihr Aroma am intensivsten ist. Nach der Blüte kann es vorkommen, dass die Kräuter mehr sauer oder bitter schmecken. Genießbar sind sie aber trotzdem. Zu beachten ist außerdem, dass die Kräuter beim Ernten nicht zu weit abgeschnitten werden. Sind nämlich die in der Erde verbliebenen Blattstiele zu kurz, treiben sie eventuell nicht neu aus.

Wie lassen sich die Stängel und Blätter von Kräutern gut trocknen?

Zunächst einmal: Zum Trocknen von Kräutern sollten nur frische und gesunde Blätter und Stängel verwendet werden. Alle Pflanzenteile, die vergilbt, verwelkt oder gar verfault sind, werden sorgsam aussortiert. Für Kräuter, die getrocknet werden sollen, ist der Vormittag als Erntezeitpunkt ideal, da sämtliche Tautropfen zu dieser Zeit bereits wieder verdunstet sind.

Die geernteten Kräuter werden in Bündeln zusammengefasst und kopfüber aufgehängt. Wichtig dabei ist, dass sie nicht direktem Sonnenlicht ausgesetzt sind, sonst kommt es zu starkem Verlust der Aromen und Wirkstoffe. Stattdessen sollten die Kräuter in einem dunklen, luftigen und trockenen Raum zum Trocknen aufgehängt werden. Alternativ bieten sich auch Trockenregale an, auf deren luftdurchlässige Gitter die Kräuter gelegt werden.

Kräuter können bis zu zwei Wochen lang trocknen. Wenn die Stängel und Blätter beim Anfassen rascheln, sind sie ausreichend getrocknet und können eingelagert werden. Sofern sie vor direktem Sonnenlicht geschützt sind, sind die Kräuter bis zu einem halben Jahr haltbar.

Welche Kräuter eignen sich zum Einfrieren?

Neben dem Trocknen können Kräuter auch eingefroren werden. Zwar sind sie nach dem Auftauen nicht mehr so dekorativ, haben dafür aber noch viele Aromen und Wirkstoffe. Da das Einfrieren die schonendste Methode der Haltbarmachung ist, bietet es sich besonders bei denjenigen Kräutern an, die beim Trocknen zu viele ihrer wertvollen Inhaltsstoffe verlieren würden. Dazu zählen vor allem Petersilie, Dill, Schnittlauch und Kerbel sowie andere Kräuter mit weichen Blättern und Trieben. Das Einfrieren von Kräutern hat nicht zuletzt einen weiteren Vorteil: Werden sie in eine Eiswürfelform gefüllt, können die Kräuter später wesentlich besser dosiert werden.

Erfahren Sie mehr!

Kräuter können schnell, unkompliziert und vor allem auch platzsparend kultiviert werden. Wie Sie dabei am besten vorgehen, können Sie in unseren Kulturanleitungen für ausgewählte Kräutersorten wie Basilikum, Dill und Petersilie nachlesen.

Zu den Kulturanleitungen für Kräuter

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