Besondere Kräutersamen von Kiepenkerl

Petersilie, Schnittlauch und Dill sind die bekanntesten heimischen Kräuter, Basilikum, Oregano und Thymian die Favoriten aus der mediterranen Küche. Daneben gibt es noch etliche andere Kräuter, die zwar weniger oft Verwendung in der Küche finden, dafür aber Speisen und Gerichte umso mehr eine individuelle Note verleihen. Zu diesen besonderen Kräutern zählen zum Beispiel sowohl Lavendel, Kamille und Ysop als auch Bärlauch, Liebstöckel und Zitronengras. Wer diese und andere besondere Kräuterarten kultivieren möchte, findet bei Kiepenkerl hochwertige Kräutersamen für eine erfolgreiche Anzucht und Ernte.

Besondere Kräutersamen: Von Bärlauch über Lavendel bis Zitronengras

Die besonderen Kräutersamen von Kiepenkerl sorgen für jede Menge Vielfalt im Kräuterbeet und in der Küche. So können Liebhaber von deftigen Mahlzeiten zum Majoran oder Liebstöckel greifen, während die Kamille für alle diejenigen ein hervorragendes Kraut ist, die gerne Tees mit wohltuender Wirkung genießen.

Wieder im Trend liegen außerdem Bärlauch, Boretsch und Pimpinelle. Ersterer wird dank seines Knoblauchgeschmacks auch als Waldknoblauch bezeichnet. Für Borretsch ist die gurkenähnliche Note charakteristisch und Pimpinelle steht hinsichtlich der vielseitigen Verwendung der Petersilie in Nichts nach.

Auch der Lavendel gehört zu den besonderen Kräutersamen im Kiepenkerl-Sortiment. Das mehrjährige Kraut versprüht nicht nur einen angenehmen Duft, sondern eignet sich auch bestens zum Abschmecken von Fisch- und Fleischspeisen sowie Soßen.

Exotisch wird es mit dem Salzkraut 'Osaka', einem japanischen Küchenkraut, dessen lange, sukkulente Blätter salzig im Geschmack sind.

Und nicht zuletzt wird dank ihres frischen Zitronenaromas immer wieder gern zu Kräutersamen für Zitronenmelisse und Zitronengras gegriffen.

Beliebte Kräutersamen für besondere Kräuterarten von Kiepenkerl

Im Folgenden stellen wir drei der beliebtesten Kräutersamen für besondere Kräuterarten genauer vor, um Ihnen auch im Detail einen Eindruck von unserem umfangreichen Kräutersamensortiment zu bieten.

Bärlauch

In den letzten Jahren entstand ein regelrechter Bärlauch-Boom. Von Bärlauch-Pesto bis Bärlauch-Käse sind mit der Zeit immer weitere neue Produkte auf den Markt gekommen. Die Popularität dieses Krauts hat viele Gründe: So kann Bärlauch in der freien Natur – bevorzugt in schattigen Buchenwäldern – gesammelt oder aber problemlos im eigenen Garten kultiviert werden, ist in der Küche vielseitig verwertbar und gilt nicht zuletzt als hochwirksame Heilpflanze. Die langstieligen, lanzettförmigen Blätter duften und schmecken intensiv nach Knoblauch. Sie sollten am besten vor der Hauptblütezeit im Mai geerntet werden, da sie dann am aromatischsten schmecken. Die kugelförmigen Blütendolden mit ihren weißen Einzelblüten in Sternform kommen für die Ernte zwar nicht infrage, sehen aber vor allem bei Bärlauchwiesen besonders dekorativ aus.
Aussaat Freiland, Oktober bis März (breitwürfig oder dünn verteilt)
Gefäßkultur nein
Winterhart nein
Ernte Blätter im Zeitraum von März bis Mai bis zur Knospenbildung
Verwendung Küche, Heilmittel
Lebensdauer einjährig
Inhalt reicht für: ca. 35 Pflanzen
Bio-Saatgut: nein

 

Lavendel (mehrjährig)

Lavendel ist ein mehrjähriges Staudengewächs, das insbesondere wegen des entspannend wirkenden Duftes der Blüten bekannt ist. Als typische Pflanze des Mittelmeerraumes wächst Lavendel gerne an trockenen, sonnigen Standorten mit steinigen Böden. Geerntet werden können sowohl die Blätter, die vorwiegend beim Verfeinern bestimmter Lamm- und Fischgerichte zum Einsatz kommen, als auch die Blüten, welche in Duftkissen oder zu Kräuterölen verarbeitet werden. Da nicht alle Sorten winterhart sind, sollten Lavendelpflanzen im Winter geschützt werden. Außerdem empfiehlt es sich, die Pflanzen gleich nach der Blüte kräftig zurückzuschneiden, da die Stauden zum Verholzen neigen. Auf diese Weise bleibt der Lavendel schön buschig.
Aussaat Schale/Freiland, März bis Juni
Gefäßkultur ja
Winterhart nein
Ernte Blätter und Blüten
Verwendung Küche, Kosmetik, Heil- und Hausmittel
Lebensdauer mehrjährig
Inhalt reicht für: ca. 100 Pflanzen
Bio-Saatgut: nein

Zitronengras 'East Indian'

Das Zitronengras gehört in Südostasien schon lange zu den universellen Würzkräutern. Mittlerweile wird das erfrischende Zitronenaroma mit leicht pfeffriger Note auch in Europa geschätzt. Die Sorte 'East Indian' wird meist als Gefäßkultur in Zimmern und Wintergärten angebaut, da sie das ganze Jahr über einen warmen und sonnigen Standort benötigt. Bei sommerlichen Temperaturen kann die Pflanze aber auch auf der Terrasse Platz nehmen. Das Zitronengras 'East Indian' bildet keine Blüten und erinnert mit seinen dunkelgrünen Blättern und den verdickten Blattblasen an Porree. Bei der Ernte werden die äußeren Blattblasen ausgebrochen und vor der Verwendung gequetscht, um die Aromastoffe freizusetzen. Allen voran Eintopf- und Wokgerichte mit Huhn oder Meeresfrüchten können dann mit dem Aroma verfeinert werden.

Aussaat Fensterbank/Gewächshaus/in Töpfe, ganzjährig
Gefäßkultur ja
Winterhart nein
Ernte Blätter
Verwendung Küche, Teebereitung
Lebensdauer mehrjährig
Inhalt reicht für: ca. 50 Pflanzen
Bio-Saatgut: nein

 

Alle besonderen Kräutersamen von Kiepenkerl auf einen Blick

Von Kiepenkerl gibt es eine große Auswahl an hochwertigen, besonderen Kräutersamen für den eigenen Kräuteranbau. Hier können Sie einen Blick auf unser Produktsortiment werfen:

Häufige Fragen rund den Anbau von Kräutern

Wo können Kräuter angebaut werden?

Ob im Haus auf der Fensterbank, draußen im Beet oder in Gefäßen auf Balkon oder Terrasse: Für jeden Standort gibt es passende Kräuter. Einige Kräuter mögen sonnige, andere halbschattige oder schattige Standorte. Auch hinsichtlich der Bodenbeschaffenheit gibt es unterschiedliche Bedürfnisse. Während sich das eine Kraut auf einem mageren Boden wohlfühlt, braucht das andere einen nährstoffreichen, humosen Boden. Wo welches Kraut am besten angebaut wird, erfahren Sie bei allen Kräutersamen von Kiepenkerl in der Anbaubeschreibung hinten auf der jeweiligen Portionstüte.

Sind Kräuter leicht zu kultivieren?

Die meisten Kräuter stellen während der Anbauphase keine nennenswerten Ansprüche. Sind die Kräutersamen am richtigen Standort ausgebracht und die Keimlinge aufgelaufen, genügt meistens eine angemessene Wasserzufuhr für eine erfolgreiche Kultur. Prinzipiell lassen sich heimische Kräuter etwas leichter kultivieren, da sie an die herrschenden Witterungsbedingungen besser angepasst sind. Doch auch für exotische Kräuter gibt es inzwischen zahlreiche Sorten, die durch Züchtung entsprechend robust sind, um in unseren Breiten zuverlässig zu keimen und zu wachsen.

Können Kräuter auch als Zierpflanzen kultiviert werden?

Kräuter sind in erster Linie Nutzpflanzen, die zum Verfeinern von Speisen, zur Teebereitung oder zur Herstellung von Haushalts- und Heilmitteln bzw. Kosmetikprodukten verwendet werden. Sofern sie nicht beerntet werden, können viele Kräuter mit ihren einzelnen Blüten oder Blütenständen aber durchaus sehr dekorativ sein. Auch Nützlinge wie Bienen oder Schmetterlinge freuen sich über die zusätzliche Nahrung durch den Nektar der Blüten. Einige Kräuter wachsen außerdem rankend, sodass sie im Garten gezielt zur Begrünung von Mauern oder Sichtschutzzäunen angepflanzt werden können.

Welche Kräuter gehören in einen klassischen Kräutergarten?

Wer einen Kräutergarten anlegen möchte, steht zunächst vor der Frage, welche Kräuter angebaut werden sollen. Die Auswahl hängt dabei zum einen vom Standort des Kräutergartens und zum anderen vom Verwendungszweck der Kräuter ab. Ausgehend von einem klassischen Kräutergarten für beliebte Küchenkräuter, dürfen Petersilie, Schnittlauch, Dill, Bohnenkraut, Majoran oder Kresse nicht fehlen. Wer hingegen mediterrane Kräuter bevorzugt, sollte zu Kräutersamen für Thymian, Salbei, Oregano, Rosmarin oder Ysop greifen. Steht nicht die Verwendung der Kräuter in der Küche im Vordergrund, sondern ihre Wirkung als Heilmittel, sollten im Kräutergarten Minze, Lavendel, Wermut, Kamille, Baldrian und Johanniskraut unbedingt Platz finden.

Wie können Kräuter nach der Ernte haltbar gemacht werden?

Nach der Ernte der Blätter, Blüten oder anderer Pflanzenteile können diese auf zwei verschiedene Weisen haltbar gemacht werden:

  • Trocknen: Am häufigsten wird die Ernte getrocknet. Dafür ist ein warmer, trockener Platz, der lichtgeschützt ist und an dem die Luft frei zirkuliert, erforderlich. Die Kräuter müssen regelmäßig gewendet werden, damit die Feuchtigkeit gleichmäßig und überall entweichen kann.
  • Einfrieren: Wenn die Kräuter nicht zerkleinert werden, sollten sie zunächst in einer Lage auf einem Backblech oder einer großen Platte unbedeckt eingefroren werden. Danach können sie in verschließbare Gefrierboxen umgefüllt werden. In zerkleinerter Form bietet es sich an, Kräuter portionsgerecht in mit Wasser gefüllten Eiswürfelbehältern einzufrieren.

Erfahren Sie mehr!

Alle wichtigen Tipps für den Kräuteranbau haben wir in unserer Kulturanleitung für Kräuter zusammengefasst, damit auch Ihre Anzucht und Ernte zum Erfolg wird.

Zur Kulturanleitung für Kräuter

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