Teekräuter von Kiepenkerl

Viele Kräuter eignen sich nicht nur zum Verfeinern von Gerichten, sondern können auch zu Kräutertees verarbeitet werden. Dazu werden frische oder getrocknete Blätter, Blüten, Wurzeln oder Früchte von Kräutern in kochend heißem Wasser so lange ziehen gelassen, bis sich die aktiven Bestandteile der ätherischen Öle herausgelöst haben. Der so entstehende Aufguss kann anschließend wohltuend heiß oder erfrischend kalt genossen werden, je nach Vorliebe zum Beispiel auch mit Honig gesüßt. Nicht selten werden Teekräuter nicht nur wegen des Wohlgeschmacks genutzt, sondern auch, um damit eine gewisse Heilwirkung zu erreichen. Wer gerne Kräutertees mit eigenen Kräutern herstellen möchte, findet im Kiepenkerl-Sortiment hochwertiges Saatgut für zahlreiche Teekräuter für den Anbau zuhause.

Basilikum anpflanzen mit Basilikumsamen in vielfältigen Geschmacksrichtungen

Kräutertees werden vorwiegend aus den Blättern und Blüten von Kräutern hergestellt. Doch auch die Wurzeln und Früchte bestimmter Kräuter können zur Teebereitung genutzt werden. Unsere Teekräutersamen teilen sich entsprechend auf folgende Kategorien auf:

  • Kräuter für Blättertees: Das wohl bekannteste Kraut, dessen Blätter für die Teebereitung genutzt werden können, ist die Pfefferminze. Zitronenmelisse und Salbei stehen ebenfalls hoch im Kurs bei Teeliebhabern. Wer neuen Geschmacksrichtungen aufgeschlossen ist, kann auch aus Basilikum oder Löwenzahn einen leckeren Blättertee zubereiten.
  • Kräuter für Blütentees: Für Tees aus Blütenblättern sind Kamille, Johanniskraut und Ringelblume bestens geeignet. Alle drei enthalten wertvolle Inhaltsstoffe, denen auch eine heilsame Wirkung nachgesagt wird. In dieser Kategorie ebenfalls zu finden ist der Lavendel. Er wird eher selten pur aufgegossen, findet sich aber dafür umso öfter in Teemischungen wieder.
  • Kräuter für Früchtetees: Früchtetees gibt es in allen erdenklichen Variationen fertig zu kaufen. Der Nachteil ist aber oft: Die Tees bestehen nicht aus echten Früchten, sondern wurden lediglich aromatisiert. Wenn Sie das vermeiden wollen, können Sie unsere Samen für Fruchtfenchel für den Eigenanbau nutzen und nach der Ernte Ihren Früchtetee selber zubereiten.
  • Kräuter für Wurzeltees: Die Wurzeln und Rhizome einiger Kräuter können ebenfalls für einen Teeaufguss verwendet werden. Zu nennen sind hier Baldrian, Liebstöckel und Löwenzahn. Allen drei Kräutern wird außerdem eine heilsame Wirkung nachgesagt. So soll Baldrian beruhigend wirken, Liebstöckel und Löwenzahn dagegen harntreibend und verdauungsfördernd.

Beliebte Teekräuter​samen von Kiepenkerl

Aus unserem umfangreichen Sortiment an Teekräutern stellen wir Ihnen an dieser Stelle drei beliebte Kräuter vor. Lassen Sie sich davon gern inspirieren, um bald schon Ihren Garten, Balkon oder Ihre Terrasse mit eigens angebauten Teekräutern zu verschönern und später die Ernte in Form einer wohltuenden Tasse Tee zu genießen!

Ringelblume

Die Ringelblume ist eine einjährige Schnitt- und Gruppenpflanze mit langer Tradition. Sie wächst in sonniger und halbschattiger Lage in jedem Gartenboden auf eine Höhe von ca. 60 bis 70 cm. Für das Sommerblumen- und Staudenbeet ist sie besonders gut geeignet. Die Aussaat im Freiland kann im Zeitraum von März bis Juni erfolgen. Je nach Aussaatzeitpunkt sind die dekorativen Blüten von Juli bis Oktober erntereif. Aus ihnen können nicht nicht nur leckere Blütentees hergestellt werden, sondern sie werden häufig auch für Arzneimittel und Salben verwendet.
Aussaat Freiland, März bis Juni
Gefäßkultur nein
Winterhart nein
Ernte Blüten im Zeitraum von Juli bis Oktober
Verwendung Teebereitung, Heilmittel
Lebensdauer einjährig
Inhalt reicht für: ca. 50 Pflanzen
Bio-Saatgut: nein

 

Pfefferminze (mehrjährig)

Pfefferminze ist eines der beliebtesten Teekräuter. Obwohl zahlreiche Arten und Sorten der Minze schon seit vielen Jahrhunderten kultiviert werden, ist die Pfefferminze selbst erst seit 1696 bekannt. Zunächst stand nach ihrer Entdeckung wegen des enthaltenen Menthols die heilsame Wirkung im Vordergrund. Inzwischen ist die Pfefferminze aber längst auch ein beliebtes Küchenkraut zum Verfeinern von zahlreichen Speisen und ein Klassiker unter den Teekräutern. Ihre Blätter können frisch oder getrocknet aufgegossen werden. Die mehrjährige Pflanze bevorzugt nährstoffarme, aber humusreiche Böden in sonniger Lage. Für die Ernte eignen sich insbesondere die frischen Triebe.
Aussaat Haus/Schale/Freiland, März bis Juni
Gefäßkultur ja
Winterhart nein
Ernte frische Triebe
Verwendung Küche, Teebereitung, Heilmittel
Lebensdauer mehrjährig
Inhalt reicht für: ca. 60 Pflanzen
Bio-Saatgut: nein

 

Bio-Liebstöckel 'Verino'

Liebstöckel ist ein mehrjähriges Teekraut, das in der Küche auch zum Würzen verwendet werden kann. Wegen seines pikanten Aromas, welches an Curry erinnert, wird Liebstöckel auch als Maggikraut bezeichnet. Die Pflanze wächst an sonnigen und halbschattigen Standorten in nährstoffreicher, humoser und feuchter Erde am besten. Sie erreicht eine Höhe 120 bis 150 cm. Die frischen Blätter eignen sich zum Würzen, während aus den Wurzeln Tee hergestellt werden kann. Dazu werden die kleingeschnittenen Wurzeln mit Wasser aufkochen und sofort abgeseiht. Der würzige Geschmack findet sich auch im Tee wieder und spricht vor allem jene an, die es etwas unkonventioneller mögen.

Aussaat Fensterbank/Gewächshaus/Frühbeet, März bis Mai
Gefäßkultur ja
Winterhart nein
Ernte Blätter und Wurzeln von Juni bis Oktober
Verwendung Küche, Teebereitung
Lebensdauer einjährig
Inhalt reicht für: ca. 80 Pflanzen
Bio-Saatgut: ja

 

Alle Teekräutersamen von Kiepenkerl auf einen Blick

Von Kiepenkerl gibt es eine große Auswahl an hochwertigen Teekräutersamen für den eigenen Kräuteranbau. Hier können Sie einen Blick auf unser Produktsortiment werfen:

Häufige Fragen rund den Anbau von Teekräutern

Worauf sollte beim Anbau von Teekräutern besonders geachtet werden?

Teekräuter lassen sich verhältnismäßig leicht kultivieren. Für ein gesundes, robustes und üppiges Wachstum müssen allerdings folgende Voraussetzungen gegeben sein:

  • Passender Standort: Meist benötigen Teekräuter einen sonnigen oder halbschattigen Standort. Mediterrane Kräuter zum Beispiel vertragen viel Sonne, unsere heimischen Kräuter hingegen fühlen sich an einem halbschattigen Platz am wohlsten. Neben den Lichtverhältnissen spielt auch der Boden eine wichtige Rolle. Ob dieser zum Beispiel besser nährstoffreich oder mager sein sollte, erfahren Sie in den Anbauhinweisen auf unseren Portionstüten.
  • Wasserversorgung: Während der Keimphase müssen die Teekräutersamen durchgehend feucht gehalten werden. Danach ist es von Art zu Art und Sorte und zu Sorte unterschiedlich, wie oft Wassergaben notwendig sind. Als Faustregel gilt: Ist die Erde in 5 bis 7 cm Tiefe nicht mehr feucht, sollte gewässert werden.
Müssen Teekräuter gedüngt werden?

Wenn der Standort richtig gewählt wurde und die Bodenverhältnisse passend sind, müssen Teekräuter nicht zwingend gedüngt werden. Sollten Sie aber auf ein üppiges Wachstum der Kräuterpflanzen großen Wert legen, sind Düngergaben angebracht. Zumindest ist es dann ratsam, bei Kräutern, die einen nährstoffreichen, humosen Boden bevorzugen, diesen vor der Aussaat mit Kompost anzureichern. Besonders bei Kräutern, von welchen die Blätter zur Teebereitung genutzt werden, haben sich Düngergaben bzw. eine Anreicherung mit Kompost bewährt. Dank der zusätzlichen Nährstoffe bilden die Pflanzen mehr ätherische Öle aus, sodass der Geschmack und die Wirkung des Tees umso intensiver sind.

Sollten Teekräuter lieber im Beet oder im Gefäß angebaut werden?

Grundsätzlich lassen sich nahezu alle Teekräuter auch im Gefäß kultivieren, nicht aber umgekehrt. Wenn Sie also eine Kultur im Beet bevorzugen, müssen Sie auf Arten und Sorten zurückgreifen, die für den Anbau im Freiland geeignet sind, um den gewünschten Kulturerfolg zu erzielen. Bewährt hat sich folgende Faustregel: Prinzipiell können heimische Teekräuter ins Beet gepflanzt werden; für nicht heimische Kräuter ist im Zweifelsfall eine Gefäßkultur die bessere Wahl.

Eignen sich gekaufte Kräuterpflanzen für eine langfristige Kultur?

Ja, gekaufte Kräuterpflanzen können auch langfristig kultiviert werden. Allerdings sollten Sie die Pflanzen nach dem Kauf sofort umtopfen oder an einen geeigneten Standort ins Beet setzen. Durch diese Maßnahme fördern Sie das Wachstum der Pflanzen spürbar. Zudem werden die Kräuter robuster und widerstandsfähiger. Wenn Sie die Kräuter auf der Fensterbank kultivieren, sollten sie jedoch bedenken, dass die Pflanzen – auch trotz des Umtopfens – generell weniger hoch und üppig wachsen als im Freiland.

Wie können Teekräuter für die spätere Verwendung haltbar gemacht werden?

Nicht immer werden Teekräuter direkt nach der Ernte zu Tee verarbeitet. Sollen sie für eine längere Zeit haltbar gemacht werden, bieten sich drei Methoden an:

  • Teekräuter trocknen (an der Luft): Diese Form der Haltbarmachung ist am bekanntesten. Das Erntegut wird meist in Bündeln an einem luftigen und trockenen Ort aufgehängt. Nach 2 bis 4 Wochen sind die Kräuter komplett getrocknet. In einem luftdichten Behälter können sie danach bis zu einem Jahr gelagert werden.
  • Teekräuter trocknen (im Ofen): Die Trocknung im Ofen geht nicht nur schneller vonstatten als die Trocknung an der Luft, sondern es lassen sich auch kleinere Pflanzenteile wie Blüten oder Wurzeln besser trocknen. Diese werden einfach auf einem Backblech verteilt und bei 100 °C für 2 bis 3 Stunden in den Ofen geschoben.
  • Teekräuter einfrieren: Um die Aromen besser zu erhalten, bietet sich das Einfrieren an. Dazu können die Kräuter zum Beispiel fein gehackt und in Eiswürfelformen gegeben werden, die anschließend mit Wasser aufgefüllt werden. Im Tiefkühlschrank werden die Kräuter dann gelagert und können je nach Bedarf portionsweise verwendet werden.

Erfahren Sie mehr!

Alle wichtigen Tipps für den Anbau haben wir in unserer Kulturanleitung für Kräuter zusammengefasst, damit auch Ihre Anzucht und Ernte zum Erfolg wird.

Zur Kulturanleitung für Kräuter

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