Kräutersamen von Kiepenkerl

Wenn Sie geschmackliche Abwechslung in Ihre Küche bringen möchten, können Sie bedenkenlos zu den Kräutersamen von Kiepenkerl greifen. Unser Sortiment bietet Saatgut für viele verschiedene Gewürzkräuter, die mit ihrem individuellen Aroma jedem Gericht eine besondere Note verleihen – ganz gleich, ob Sie es lieber pikant oder mediterran mögen.

Kräuter bieten die verschiedensten Aromen und sind leicht kultivierbar

Zu den Klassikern in der Küche gehören Petersilie, Schnittlauch, Liebstöckel, Dill und Pfefferminze. Auch Bohnenkraut, Majoran, Kerbel, Ysop und Pimpinelle sind als Würz- und Heilkräuter schon lange bei uns bekannt. Basilikum, Anis und Rosmarin sind Kräuter der mediterranen Küche, während Zimt und das Thai-Basilikum eine markante orientalische Note aufweisen.

Die Kultur von Kräutern geht leicht von der Hand, sei es im Haus, auf dem Balkon bzw. der Terrasse oder im Beet. Solange das Gefäß ausreichend groß ist, ein qualitatives Substrat verwendet wird und eine regelmäßige Wasserversorgung sichergestellt ist, können beinahe alle Kräuter in Kübeln und Töpfen angebaut werden. Besonders einfach ist die Kultur, wenn auf Saatscheiben oder Saatbänder zurückgegriffen wird, da die Saatbettbereitung und das Vereinzeln der Pflanzen entfällt.

Beliebte Kräutersamen aus unserem Kiepenkerl-Sortiment

In unserem Kiepenkerl-Sortiment ist eine Vielzahl verschiedener Kräuter vertreten, passend für jeden Geschmack und jeden Verwendungszweck. Drei beliebte Kräutersamen stellen wir Ihnen im Folgenden vor.

Petersilie ‚Mooskrause 2/Grandeur‘ (Petroselinum crispum)

Diese Petersiliensorte ist nicht nur ertragreich, sondern auch besonders aromatisch. Ihre Blattstiele sind dicht gekraust und von kräftiger dunkelgrüner Farbe. Die ‚Mooskrause 2/Grandeur‘ kann problemlos im Beet oder in Gefäßen kultiviert werden. Sie ist mehrjährig und gut geeignet für die Wintertreiberei im Gewächshaus oder auf der Fensterbank. Unter diesen Bedingungen kann sie ab dem Frühsommer und sogar über den Winter bis zum nächsten Frühling geerntet werden.

SaatgutformRohsaat
Lebensdauermehrjährig
Winterhartnein
Bio-Saatgutnein
Inhalt reicht fürca. 350 Pflanzen
Aussaat VorkulturMärz bis Mai
Aussaat DirektsaatMai bis August
Standorthalbschattiger bis sonniger Standort
Gefäßkulturja
Wuchshöhe15 bis 30 cm
ErntezeitApril bis November

Basilikum ‚Genoveser‘ (Ocimum basilicum)

‚Genoveser‘ ist eine einjährige, großblättrige Sorte, die sehr viel Blattmasse entwickelt. Ständig kommen neue Triebe und Blätter nach, die für Salate, Rohkost und Gemüse, aber auch für Suppen und Fleisch verwendet werden können. Der intensive Geschmack dieses Basilikums ist beliebt und wird sehr geschätzt.

SaatgutformRohsaat
Lebensdauereinjährig
Winterhartnein
Bio-Saatgutnein
Inhalt reicht fürca. 150 Pflanzen
Aussaat VorkulturMärz bis Mai
Aussaat DirektsaatMai, Juni
Standortsonniger Standort
Gefäßkulturja
Wuchshöhe30 bis 60 cm
ErntezeitSeptember bis November
VerwendungFrischverzehr, Kochen
Duftendzart und leicht

Dill ‚Tetra-Dill‘ (Anethum graveolens var. hortorum)

Bei ‚Tetra-Dill‘ handelt es sich um eine dekorative Dillsorte mit dichtem Laub, die äußerst standfest und ertragreich ist. Geruch und Geschmack sind besonders aromatisch. Die Samen können problemlos auch in Hochbeete und Gefäße ausgesät werden. Die jungen Blätter, halbreifen Dolden, Triebspitzen und Samen sind entweder getrocknet oder frisch verwendbar. Sie eignen sich besonders zum Würzen von Salaten, Gemüse, Suppen und Soßen. Auch zum Einlegen von Gurken wird gerne auf diese Dillsorte zurückgegriffen.

SaatgutformRohsaat
Lebensdauereinjährig
Winterhartnein
Bio-Saatgutnein
Inhalt reicht fürca. 200 Pflanzen
Aussaat VorkulturMärz bis Mai
Aussaat DirektsaatMai bis August
Standorthalbschattiger bis sonniger Standort
Gefäßkulturja
Wuchshöhe90 bis 120 cm
Erntezeitganzjährig

Alle Kräutersamen von Kiepenkerl auf einen Blick

Bringen Sie aromatischen Schwung in Ihre Küche mit den Kräutersamen von Kiepenkerl! Hier können Sie unser komplettes Sortiment einsehen und Ihre Lieblingssorten zum Bestellen auswählen:

Alle Kräutersamen von Kiepenkerl

Häufige Fragen rund um die Kultivierung von Kräutern

Wo kann man Kräuter pflanzen?

Ob im Beet, im Kübel oder im Balkonkasten: Kräuter können überall gepflanzt werden. Wer ganz wenig Platz hat, kann auf eine Kräuterspirale zurückgreifen und somit auf engstem Raum viele verschiedene Kräuter anpflanzen. Kräuter, die es feucht mögen (zum Beispiel Pfefferminze, Brunnenkresse oder Melisse) nehmen unten in der Spirale Platz. Trockenheit liebende Kräuter wie Rosmarin, Thymian und Lavendel kommen nach oben.

Müssen Kräuter gedüngt werden?

Eine pauschale Antwort auf diese Frage gibt es leider nicht, sondern es ist abhängig vom jeweiligen Kraut, ob Düngen sinnvoll ist oder nicht. Kräuter, die viele Nährstoffe benötigen, profitieren in ihrem Wachstum natürlich von Düngergaben, am besten in Form eines organischen Düngers. Hierzu zählen beispielsweise Petersilie, Basilikum oder Schnittlauch. Anders verhält es sich bei Kräutern, die weniger anspruchsvoll sind und vorzugsweise auf kargen Böden wachsen (zum Beispiel Rosmarin, Salbei und nahezu alle Wildkräuter). Diese zu düngen, würde mehr Schaden als Nutzen anrichten.

Wann werden Kräuter am besten geerntet?

Am besten ist es, Kräuter kurz vor ihrer Blüte zu ernten, da zu diesem Zeitpunkt ihr Aroma am intensivsten ist. Nach der Blüte kann es vorkommen, dass die Kräuter mehr sauer oder bitter schmecken. Genießbar sind sie aber trotzdem. Zu beachten ist außerdem, dass die Kräuter beim Ernten nicht zu weit abgeschnitten werden. Sind nämlich die in der Erde verbliebenen Blattstiele zu kurz, treiben sie eventuell nicht neu aus.

Wie lassen sich die Stängel und Blätter von Kräutern gut trocknen?

Zunächst einmal: Zum Trocknen von Kräutern sollten nur frische und gesunde Blätter und Stängel verwendet werden. Alle Pflanzenteile, die vergilbt, verwelkt oder gar verfault sind, werden sorgsam aussortiert. Für Kräuter, die getrocknet werden sollen, ist der Vormittag als Erntezeitpunkt ideal, da sämtliche Tautropfen zu dieser Zeit bereits wieder verdunstet sind.

Die geernteten Kräuter werden in Bündeln zusammengefasst und kopfüber aufgehängt. Wichtig dabei ist, dass sie nicht direktem Sonnenlicht ausgesetzt sind, sonst kommt es zu starkem Verlust der Aromen und Wirkstoffe. Stattdessen sollten die Kräuter in einem dunklen, luftigen und trockenen Raum zum Trocknen aufgehängt werden. Alternativ bieten sich auch Trockenregale an, auf deren luftdurchlässige Gitter die Kräuter gelegt werden.

Kräuter können bis zu zwei Wochen lang trocknen. Wenn die Stängel und Blätter beim Anfassen rascheln, sind sie ausreichend getrocknet und können eingelagert werden. Sofern sie vor direktem Sonnenlicht geschützt sind, sind die Kräuter bis zu einem halben Jahr haltbar.

Welche Kräuter eignen sich zum Einfrieren?

Neben dem Trocknen können Kräuter auch eingefroren werden. Zwar sind sie nach dem Auftauen nicht mehr so dekorativ, haben dafür aber noch viele Aromen und Wirkstoffe. Da das Einfrieren die schonendste Methode der Haltbarmachung ist, bietet es sich besonders bei denjenigen Kräutern an, die beim Trocknen zu viele ihrer wertvollen Inhaltsstoffe verlieren würden. Dazu zählen vor allem Petersilie, Dill, Schnittlauch und Kerbel sowie andere Kräuter mit weichen Blättern und Trieben. Das Einfrieren von Kräutern hat nicht zuletzt einen weiteren Vorteil: Werden sie in eine Eiswürfelform gefüllt, können die Kräuter später wesentlich besser dosiert werden.

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